VDI-Studienpreise 2014

VDI-Studienpreis Mecklenburg-Vorpommern 2014 für Annika Koopmann, HS Neubrandenburg

Mario Kokowsky konnte Frau Annika Koopmann, B. Eng., nicht nur den Preis überreichen, sondern Sie auch als neues VDI-Mitglied begrüßen.

Am 22. September zeichnete Mario Kokowsky, Vorsitzender des VDI Bezirksvereins MV, Frau Annika Koopmann mit dem VDI-Studienpreis Mecklenburg-Vorpommern 2014 aus. Sie wurde nicht nur aufgrund ihres erfolgreichen Bachelor-Abschlusses ausgewählt, sondern auch wegen ihres großen Engagements als Campus-Spezialistin für die Hochschule Neubrandenburg im Rahmen der Hochschulinitiative Neue Bundesländer.

Neben ihrem Studium unterstützt sie seit 2011 die Marketingaktivitäten der Hochschule zur Gewinnung neuer Studierender, insbesondere aus den alten Bundesländern. Sie engagiert sich dafür auf Messen und wirkt bei Schulprojekten mit. Im Rahmen der Landeskampagne „Studieren mit Meerwert“ schreibt sie als MINT-Bloggerin Beiträge, um Schülerinnen und Schüler für die ingenieurtechnischen und naturwissenschaftlichen Fachrichtungen und Studiengänge zu motivieren. 

VDI-Studienpreis Mecklenburg-Vorpommern 2014 für Christin Anders, FH Stralsund

Christin Anders, M. Eng., konnte den Preis nicht persönlich entgegennehmen, weil Sie sich zurzeit in Chile aufhält.

Am 16. September zeichnete Mario Kokowsky, Vorsitzender des VDI Bezirksvereins MV, Frau Christin Anders für besondere Leistungen im Master-Studiengang „Wirtschaftsingenieurwesen“ im Fachbereich Maschinenbau der Fachhochschule Stralsund mit dem VDI-Studienpreis Mecklenburg-Vorpommern 2014 aus.

In Ihrer Masterthesis erarbeitete Sie ein durchgängiges Anlernkonzept für neue Mitarbeiter, die an der getakteten Fließlinie der Fahrzeugmontage eines deutschen Automobilbauers eingesetzt werden sollen.

VDI-Studienpreis Mecklenburg-Vorpommern 2014 für Danja Dochow, Universität Rostock

Danja Dochow, M.Eng. modellierte verschiedene Sturmflut-Szenarien um die Erosionsstabilität der Düne festzustellen; Links: Prof. Dr.-Ing. Fokke Saathoff, Rechts: Prof. Dr.-Ing. Nina Vojdani; Foto: Daniel Rönnpagel, VDI

Am 21. November überreichte Frau Prof. Dr. Nina Vojdani, Vorsitzende des VDI-Landesverbandes MV, auf der akademischen Festveranstaltung der Fakultät für Agrar- und Umweltwissenschaft der Universität Rostock, Frau Danja Dochow den VDI Studienpreis Mecklenburg-Vorpommern 2014. Sie befasste sich in Ihrer Masterarbeit „Numerische Modellierungen zur Erosionsstabilität der Restdüne Hüttelmoor“ mit einer Umwelt-Problematik in unserer Region.

Aufgrund eines Naturschutzprojektes und der Neuordnung des Küstenschutzkonzeptes der Ortslage Markgrafenheide in Mecklenburg-Vorpommern wird die Unterhaltung einer Vollschutzdüne im Bereich des Hüttelmoores nicht mehr durchgeführt. Das dahinter liegende küstennahe Versumpfungsmoor und die Salzgraswiesen hatten seit dem temporären Durchbruch der Düne im Jahr 1995, nachdem eine letzte Aufspülung durchgeführt wurde, keinen Salzwassereinfluss. Vor diesem Hintergrund war es das Ziel der Arbeit von Danja Dochow, das numerische Dünenerosionsmodell SBeach für den Untersuchungsstandort zu kalibrieren, um im Anschluss daran verschiedene Sturmflut-Szenarien zu modellieren und zu einer Einschätzung der Erosionsstabilität des Restquerschnitts der Düne zu kommen. Sie kam zu dem Ergebnis, dass man je nach Kombination der Parameter, im günstigsten Fall mit einem Rückgang der Düne ohne Verringerung der maximalen Kronenhöhe und im schlimmsten Fall mit der vollständigen Erosion der Düne ausgehen kann.

VDI-Studienpreis Mecklenburg-Vorpommern 2014 für Dorian Holtz, Universität Rostock

Dorian Holtz, M.Sc.: „Moderne Simulationsmethoden erschließen neue Entwicklungspotentiale"; Mitte: Prof. Dr. Nina Vojdani, Rechts: Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. h.c. Egon Hassel; Foto: Daniel Rönnpagel, VDI MV

Auf der akademischen Jahresfeier der Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik der Universität Rostock am 14. November überreichte Frau Prof. Dr. Nina Vojdani, Vorsitzende des Landesverbandes des VDI Mecklenburg-Vorpommern, Herrn Dorian Holtz, den VDI-Studienpreis für seine Masterarbeit „Numerische Simulation eines maritimen Trockenentschwefelungssystems und Bewertung von Optimierungsansätzen für Geometrie und Schüttschicht zur Baugrößenreduktion und Effizienzsteigerung“.

Die verschärften Emissionsvorschriften für Schiffsmotoren ab 2015 sind in Mecklenburg-Vorpommern ein bekanntes Thema. So ist an der Nord- und Ostsee sowie an der Küste Nordamerikas dann nur noch ein Brennstoffschwefelgehalt von 0,1 Massen-% erlaubt.

Dorian Holtz ermöglichte anhand moderner Simulationsmethoden erstmals eine transparente Darstellung der Strömungsprozesse innerhalb einer maritimen Trockenentschwefelungsanlage. Auf der Basis strömungsmechanischer Betrachtungen konnten verschiedene Ansätze für eine Effizienzsteigerung aufgezeigt werden, die neben einer Reduktion des Betriebsmittelbedarfs zu einer Einsparung des Bauvolumens führen.

VDI-Studienpreis Mecklenburg-Vorpommern 2014 für Oliver Böhm, HS Wismar

M.Eng. Oliver Böhm sieht seine Zukunft auf dem internationalen Parkett Foto: Hochschule Wismar

Im Rahmen der feierlichen Verabschiedung der Absolventen der Fakultät für Ingenieurwissenschaften der Hochschule Wismar überreichte Mario Kokowsky am 11. Oktober in der St. Georgen-Kirche Herrn Oliver Böhm den VDI-Studienpreis MV 2014.

Die Masterarbeit, die Oliver Böhm in englischer Sprache verfasste, trägt den Titel: „Lokalisierung und Abgrenzung kranialer Strukturen in interventionellen Röntgentomografieaufnahmen des menschlichen Kopfes“. Dabei geht es um die Entwicklung von automatischen Verfahren, die es erlauben, rasch und automatisch in dreidimenssionalen Röntgenaufnahmen des menschlichen Kopfes den vom Gehirn eingenommen Raum vom restlichen Bildinhalt abzugrenzen. Das heißt, dass interventionellen Radiologen oder Chirurgen eine zeit- und arbeitsaufwendige Bildmanipulation abgenommen wird.

International aufgestellt hat sich Böhm schon während eines Auslandssemesters in Japan. An der Tokyo University of Science arbeitete er an dem höchst interessanten Forschungsthema „Sicherheit in Sensornetzwerken“ mit.

Eine internationale Arbeitsumgebung hat sich der junge Ingenieur auch für seine erste Arbeitsstelle ausgesucht. Er wurde bei den Goodgame Studios in Hamburg als Entwickler mit dem Schwerpunkt Performance und Integration unter Vertrag genommen. Seine Aufgabe besteht darin, bestehende Software zu analysieren, zu optimieren und weiterzuentwickeln, um den Nutzern ein besseres Spielerlebnis zu ermöglichen. (HB)

VDI-Studienpreis Mecklenburg-Vorpommern 2014 für Johann Heller, Universität Rostock

Quelle: Daniel Rönnpagel

Am 27.Juni 2014 zeichnete Frau Prof. Dr. Nina Vojdani, Vorsitzende des VDI Landesverbandes MV, Herrn Johann Heller für besondere Leistungen im Masterstudiengang “Elektrotechnik“ an der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik der Universität Rostock mit dem VDI-Studienpreis Mecklenburg-Vorpommern 2014 aus.