Besuch bei der Fertigungstechnik NORD GmbH

Am 5. April 2017 trafen sich VDI- und VIW-Mitglieder unseres Landes zu einer Betriebsbesichtigung bei der Firma Fertigungstechnik NORD GmbH in Gadebusch, einem Teilbetrieb von NORD Drivesystems aus Bargteheide.

Der Leiter der Programmierung, Herr Martin Hahlbeck, stellte in einem Einführungsvortrag die Unternehmensgruppe NORD vor, welche mit modernsten Fertigungsmethoden hochpräzise Antriebssysteme mit Elektromotoren und Elektronik für verschiedene Anwendungsfälle herstellt. Anschließend führten er und ein Meister aus der Produktion die Teilnehmer in zwei Gruppen durch die Werkhallen.

Im Gadebuscher Betriebsteil werden vor allem Gehäuse, Wellen und Schnecken gefertigt. Unter anderem konnten die Besucher beobachten, wie innerhalb von Sekunden aus Rohlingen im Kaltwalzverfahren Getriebeschnecken entstanden. Sehr beeindruckend war dabei auch der Einsatz von KUKA-Robotern zur Beschickung der Werkzeugmaschinen.

Im Namen aller Teilnehmer dankte Manfred Röhl abschließend Herrn Hahlbeck für die interessanten Einblicke in einen modernen Produktionsbetrieb.

Text und Fotos: Reinhard Labahn

 

E.DIS Netzdienste unterstützt den Verein Deutscher Ingenieure (VDI) in MV bei der Kinder– und Jugendarbeit

Am 18.04. 2016 wurde von der Zählerprüfstelle E.DIS, Demmin, dem VDI in MV ein technisch hochwertiges Lehrmittel für den Energie- und Technikunterricht übergeben.

Es wurde nach längerem Überlegen und Tüfteln in Eigenleistung erstellt.

Damit erfüllten die Kollegen die Bitte des VDI um Unterstützung bei der Darstellung der Wirkungsweise und Funktion von Zählern und der Bedeutung einer der Zählerprüfstellen.

In der Kinder- und Jugendarbeit des VDI spielen die VDIni- und Energieclubs in Schwerin, Rostock und Göldenitz, sowie in Schulen und Kindergärten eine wichtige Rolle.

Ziel ist es bei Kindern und Schülern das nachhaltige Interesse für Technik und im Besonderen für Energie, Energieberufe, Energieversorgung und auch der vielfältigen regionalen Stromproduktion, vor der eigenen Haustür zu wecken.

Dabei ist es sehr wichtig, kindgerecht zu erläutern wie der Stromverbrauch gemessen wird, wo die Zähler im Haus sind und warum sich die Zählerscheibe mal langsam, mal schnell dreht, wie man den Stromverbrauch senken kann und, dass Strom auch etwas „kostet“.

Genau das ist mit dem von der Zählerprüfstelle in Demmin entwickelten Lehrmittel für alle Altersstufen von der ersten bis 10. Klasse ausgezeichnet darstellbar. Mit den bereits vor einiger Zeit übergebenen ausrangierten Übungsstromzählern und dem v. g. Exponat wird das Thema u.a. auch auf dem „Tag der Technik“ am 10.06. in Rostock berufssuchenden Schülern vorgestellt.

Mitgliederversammlung am 10.03.2016

Dipl.-Ing., Dipl.-Wirt.Ing. Mario Kokowsky bedankt sich bei Prof. Dr.-Ing. Martin-Christoph Wanner

Unsere diesjährige Mitgliederversammlung des VDI Bezirksverein MV e.V. fand am Donnerstag, den 10. März 2016, im Fraunhofer Anwendungszentrum Großstrukturen in der Produktionstechnik, Albert-Einstein-Straße 30, 18059 Rostock statt.

Wir konnten an diesem Tag leider nur 64 Mitglieder begrüßen. Gemeldet auf die Einladung hatten sich insgesamt 165 und entschuldigt davon 94. Das waren weniger als 10% aller Mitglieder des Bezirksvereins, die an der Mitgliederversammlung in diesem Jahr teilgenommen haben. Jedoch ist es uns in den vergangenen Jahren gelungen, durch die Wahl der Veranstaltungsorte interessante Vorträge und Besichtigungen attraktiver Firmen und Institutionen vor oder nach der Mitgliederversammlung zu organisieren und dadurch den einen oder anderen Interessierten mehr für diese Veranstaltung zu gewinnen.

Prof. Dr.-Ing. Martin-Christoph Wanner, Leiter des Fraunhofer-Anwendungszentrums, Lehrstuhl Fertigungstechnik berichtete in seinem Vortrag über „ Aktuelle Forschungsthemen“. Die anschließende Besichtigung seiner Einrichtung war für alle Anwesenden von großem Interesse, was die kleine Verspätung des Beginns der Mitgliederversammlung bewies. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden, Dipl.-Ing., Dipl.-Wirt.Ing. Mario Kokowsky, übergab dieser die Versammlungsleitung an Dipl.-Ing. Thorsten Lukas, der diese Aufgabe nun schon öfter ausführte und sich bereit erklärt hat, dieses auch zukünftig zu übernehmen.

Die Wahlen des Vorsitzenden, stellvertr. Vorsitzenden und des Leiters des Arbeitskreises für Jugendarbeit standen nun nach der Amtsperiode 2014 - 2016 für die nächste Amtsperiode ab 01.01.2017 an. Die Vorstellungen zu den Kandidaten können und konnten im Internet unter: http://www.vdi-mv.de/Aktuelles/mitgliederversammlung-2016 eingesehen werden. Neu wurde in den Vorstand der Arbeitskreisleiter der Senioren, Dipl.-Ing. (FH) Wolfgang Ullrich, gewählt.

Der Vorstand begrüßte die konstruktive und anregende Diskussion an diesem Abend sehr, die auch immer wieder für die Bewältigung der Aufgaben im VDI gewünscht ist.

Die Veranstaltung endete mit den Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft im VDI. Hier konnten leider nur an 15 von 53 der zu ehrenden Mitglieder die Urkunden und Nadeln persönlich überreicht werden. Die nicht anwesenden zu Ehrende erhielten ihre Unterlagen auf dem Postwege. 

Der Vorstand gratuliert nochmals allen Mitgliedern, die in diesem Jahr für langjährige Mitgliedschaft ausgezeichnet wurden.

Gegen 19:00 hielt der „alte“ und „neue“ Vorsitzende das Schlusswort und eröffnete das Buffet zum kleinen Imbiss und die Möglichkeit weiterer Diskussionen in separater Runde. Wir freuen uns auf die Mitgliederversammlung im nächsten Jahr und wünschen uns, Sie wieder zahlreich begrüßen zu können!

Margrit Roggenkamp

Fotos: Oliver Boyens

Mehr Stellen und weniger Arbeitslose in Ingenieurberufen

VDI-/IW-Ingenieurmonitor: Trotz kräftig gestiegener Absolventenzahlen keine Anzeichen für Schweinezyklus in den Ingenieurberufen

(Düsseldorf, 16.03.2016) Der Arbeitsmarkt in den Ingenieurberufen zieht wieder spürbar an. Im Vergleich zum Vorjahresquartal ist die Anzahl der offenen Stellen im vierten Quartal 2015 um stattliche 10,6 Prozent auf 63.530 gestiegen. Gleichzeitig waren 27.433 Arbeitslose und damit 1,6 Prozent weniger in dieser Berufskategorie zu verzeichnen. Zu diesem erfreulichen Ergebnis kommt der neue Ingenieurmonitor, den der VDI und das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) vierteljährlich erstellen.

Auch beim Thema Beschäftigung eilt der Ingenieurarbeitsmarkt von Rekord zu Rekord. Im zweiten Quartal 2015 waren mit 836.514 so viele sozialversicherungspflichtig Beschäftigte wie noch nie zuvor in Ingenieurberufen zu verzeichnen. Trotz kräftig gestiegener Absolventenzahlen existieren also keinerlei Anzeichen für einen eventuellen Schweinezyklus in den Ingenieurberufen.

Insgesamt gab es im vierten Quartal des Jahres 2015 monatsdurchschnittlich 63.530 Vakanzen. Bezogen auf die Zahl der Erwerbstätigen in Ingenieurberufen entspricht dies einer Quote von 5,2 Prozent. Dieser Wert liegt damit deutlich höher als der Anteil der jährlich altersbedingt aus dem Erwerbsleben ausscheidenden Erwerbstätigen in Ingenieurberufen. Das deutet darauf hin, dass die Arbeitgeber einen weiteren Aufbau im Bereich der Erwerbstätigkeit in den Ingenieurberufen planen. 

Rund ein Drittel (21.100) aller offenen Stellen entfiel im vierten Quartal 2015 auf den Schwerpunkt Bau, Vermessung, Gebäudetechnik, Architekten. Wie bereits in den vier Vorquartalen hat diese Berufsgruppe damit die Ingenieurberufe der Maschinen- und Fahrzeugtechnik, die mit 15.180 Vakanzen die zweithöchste Nachfrage aller Ingenieurberufskategorien erreichte, von dem Spitzenplatz bei der Arbeitskräftenachfrage abgelöst. Eine ebenfalls hohe Nachfrage bestand weiterhin in den Sektoren Energie-und Elektrotechnik (13.030) sowie Technische Forschung und Produktionssteuerung (10.080).

Der Großteil der offenen Stellen in Ingenieurberufen entfällt auf die bevölkerungsreichen Bundesländer. So vereinen Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen 55,1 Prozent aller Vakanzen. In sämtlichen regionalen Arbeitsmärkten ist die Anzahl der offenen Stellen im Vergleich zum Vorjahresquartal gestiegen, am stärksten in Berlin/Brandenburg (+21,8 Prozent) und Sachsen (+16,9 Prozent).

Der VDI bietet seinen Mitgliedern mit seiner Karriereberatung Hilfe an: Beim Zeugnischeck, beim Bewerbungscheck oder bei allgemeinen Karrierefragen können sich Ingenieurinnen und Ingenieure unter www.vdi.de/karriere an den VDI wenden. Den vollständigen VDI-/IW-Ingenieurmonitor steht kostenfrei zum Download unter www.vdi.de/ingenieurmonitor.

Der VDI – Sprecher, Gestalter, Netzwerker

Ingenieure brauchen eine starke Vereinigung, die sie bei ihrer Arbeit unterstützt, fördert und vertritt. Diese Aufgabe übernimmt der VDI Verein Deutscher Ingenieure. Seit über 150 Jahren steht er Ingenieurinnen und Ingenieuren zuverlässig zur Seite. Mehr als 12.000 ehrenamtliche Experten bearbeiten jedes Jahr neueste Erkenntnisse zur Förderung unseres Technikstandorts. Das überzeugt: Mit rund 155.000 Mitgliedern ist der VDI die größte Ingenieurvereinigung in Deutschland. Als drittgrößter Regelsetzer ist er Partner für die deutsche Wirtschaft und Wissenschaft.

Enkelgerecht? Ressourceneffizienz vor Ort in Rostock

Diskutiert wurde auch noch nach der Veranstaltung in kleiner Runde

Die Regionalveranstaltung Ressourceneffizienz vor Ort“ im hohen Norden Deutschlands fand an einem besonderen Ort statt: Das Traditionsschiff „Dresden“, ein DDR-Marine Typ Frieden des Schiffbau- und Schifffahrtsmusems Rostock, war der Austragungsort dieser „RE vor Ort“ am 8. März 2016.

Workshop-Charakter hatte die Veranstaltung, zu der sich rund 20 Teilnehmer aus der Region versammelten hatten, um das Thema Ressourceneffizienz unter technologischen und ökonomischen, aber auch ökologischen und sozio-kulturellen Gesichtspunkten zu diskutieren.

Die Vorstellungsrunde zeigte einen sehr vielfältigen Teilnehmerkreis: Ingenieur- und Energie-Beratungsunternehmen waren vertreten genauso wie Pressebüros, Umwelt- und Wirtschaftsverbände bis hin zu kleinen Unternehmen der technischen Gebäudeausstattung und Forschungseinrichtungen wie das Leibnitz-Institut. Alle kamen „aufs Schiff“, um Neues zu lernen sowie eigene Erfahrungen weiter zu geben.

Insbesondere den ökonomischen Nutzen von Ressourceneffizienz stellte Julia Herr vom VDI Zentrum Ressourceneffizienz (VDI ZRE) aus Berlin vor. Ausführungen zu Instrumenten des VDI ZRE, wie Ressourcenchecks, Kostenrechner und Qualifizierungskurse, die beim Erkennen und Umsetzen von Effizienzpotentialen hilfreich sein können, wurden von den Gästen interessiert aufgenommen.

Die Mecklenburgische „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Beratungen bei kleinen und mittleren Unternehmen in M-V“ war den Teilnehmenden bislang noch nicht bekannt. Somit konnte das VDI ZRE seinem Auftrag entsprechend die Vernetzung und Wissensvermittlung vorantreiben und Förderangebote regional bekannt machen. Diese sogenannte KMU-Beratungsrichtlinie der landeseigenen Gesellschaft für Struktur- und Arbeitsmarktentwicklung mbH (GSA) fördert explizit Beratungen zur Optimierung von Produktionsabläufen (einschließlich der Steigerung der Ressourceneffizienz in Höhe von bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben der Beratungsleistung). Dies bietet Unternehmen einen Anreiz sich dem Thema Ressourceneinsparung auch mit Hilfe externe Unterstützung intensiver zu widmen.

 

Prof. Dr. Peter Adolphi Vorstandsvorsitzender der Akademie für Nachhaltige Entwicklung Mecklenburg-Vorpommern, Güstrow

Dr. Peter Adolphi von der Akademie für Nachhaltige Entwicklung ergänzte den ökonomisch-technischen Fokus seiner Vorrednerin, indem er die sozio-kulturellen Aspekte von Ressourceneffizienz in seinem Impulsvortrag beleuchtete.

„Enkelgerechtigkeit“, das neue Schlagwort für Nachhaltigkeit in der aktuellen Diskussion, bedeute, so Adolphi, „Schuldenfreiheit für die nächste Generation“. Dabei liegt der Fokus auf dem monetären Aspekt. Als Vertreter der Akademie für Nachhaltige Entwicklung möchte Adolphi den Begriff aber umfänglich verstanden wissen: Ein notwendiger kultureller Wandel, der eine Abkehr der Übernutzung natürlicher Ressourcen zur Folge hat, strebt aber mehr Zufriedenheit bei weniger Ressourcenverbrauch an – und dies ohne Verzicht. Peter Adolphi versprach in seinem Vortrag explizit keine ingenieurtechnische Beratung sondern eine Nachdenkhilfe für Ressourceneffizienz als gesellschaftliche Aufgabe.

Eine Verbandsvertreterin, die sich bislang intensiv mit dem Bereich Coperate Social Responsibility befasst hat und Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit dadurch verstärkt unter sozialen Bezügen behandelt hat, betonte dass sich für sie durch die Veranstaltung eine Erweiterung des Themas insbesondere um den Aspekt der Materialeffizienz ergeben hat.

Einig waren sich am Ende alle: technologische Möglichkeiten müssen berücksichtigt werden, um sie anschließend in den gesellschaftlich-kulturellenKontext einzuordnen.

Fotos: Julia Herr, VDI Zentrum Ressourceneffizienz (VDI ZRE) ,Berlin

Die Straße ruft – "Motoren anlassen" am phanTECHNIKUM

Auch das phanTECHNIKUM hat einige Oldtimer, die beim Motoren anlassen abgestaubt und präsentiert werden. (C) Michael Winter/TLM

Aus dem Winterschlaf aufgeweckt heißt am 9. April schon zum vierten Mal in Folge »Motoren anlassen« am phanTECHNIKUM. Zwischen 9.00 und 14.00 Uhr erwartet sowohl Oldtimer-Liebhaber als auch Schaulustige ein buntes Programm.

»Die Straße ruft« und so heißt es: Autos polieren, Motoren anlassen und auf zum phanTECHNIKUM. Pünktlich zum Frühling startet das alljährliche Oldtimertreffen am 9. April 2016. »Schon zum vierten Mal laden wir alle Oldtimer-Freunde und Bewunderer ein bei einem tollen Programm die Oldtimer-Saison zu starten«, sagt Museumsdirektor Andrej Quade und freut sich auf die kommende Veranstaltung. Für alle, die aktiv dabei sein wollen, startet der Tag um 9.00 Uhr zur Anmeldung am Museum und rauschenden Benzingesprächen. Weiter geht’s um 10.30 Uhr mit der ersten Oldtimerausfahrt zum Alten Hafen. Außerdem folgen eine Fahrzeugpräsentation am Museum sowie ein unvergessliches Fest mit einer phantastischen Band.

Für die Teilnahme mit eigenem Auto beträgt die Gebühr 9,00 Euro für Fahrer und 7,00 Euro für Beifahrer. Enthalten sind der Eintritt ins phanTECHNIKUM, eine Bratwurst vom Grill und ein Getränk. Für eine detaillierte Planung bitten wir um Anmeldung mit Angaben zum teilnehmenden Fahrzeug bis zum 01. April 2016 per Telefon 03841.257811 oder per E-Mail an mosharowski@phantechnikum.de. Besucher der Raritäten können sich zudem auf einen Einblick in das Leben der Freiwilligen Feuerwehr und dem Technischen Hilfswerk Wismar freuen. Wer dazu aktiv sein möchte, kann sein Können beim Wasserrakten-Workshop und am Basteltisch für »Rennautos« zeigen. Für das leibliche Wohl wird im Café des phanTECHNIKUM und am Grill gesorgt.

Am 9. April 2016 gilt von 9.00 bis 14.00 Uhr der Sondereintrittspreis für Erwachsene 4,00 €, Ermäßigt und Kinder (6-17 Jahre) 2,50 € und eine Familienkarte (2 Erw. & 1 Kind oder 1 Erw. & 2 Kinder) 10,00 €. 

"Auf ein Wort" - Newsletter - Ausgabe 6

Auf ein Wort,

sehr geehrte Mitglieder und Förderer des Vereins Deutscher Ingenieure in Mecklenburg-Vorpommern,

die bevorstehende, aktionsreiche Zeit zum Jahresende deutet darauf hin, dass wir auf Erreichtes zurück
schauen können. Gleichzeitig darf uns dies jedoch nicht von der Planung für das kommende Jahr abhalten. Die Weichen dafür sind gestellt, denn am 28. November findet die erweiterte Vorstandssitzung in Rostock statt. Ideen, Anregungen kommen von Ihnen, liebe Mitglieder, aus der Zentrale in Düsseldorf, vn unseren zahlreichen Kooperationspartnern. Der eingeschlagene Weg bestätigt in ersten Ergebnissen unser geplantes Vorgehen aus der letzten erweiterten Vorstandssitzung im Jahre 2015.

Damit unser Vereinsleben vielfältig, basisdemokratisch, anspruchsvoll und teilnehmerorientiert bleibt bzw.
sich weiter dahin entwickelt, benötigen wir IHRE Vorschläge zu Aktionen, zu Tagungen, zu möglichen Höhepunkten unseres gemeinsamen Handelns.

Zögern Sie nicht, mich persönlich, Frau Roggenkamp oder Frau Bühler anzusprechen – oder aber zuallererst Ihren Ansprechpartner im Arbeitskreis oder in Ihrem Netzwerk.

Wir freuen uns sehr von Ihnen zu hören oder zu lesen!

Für die bevorstehenden Herbsttage wünsche ich Ihnen alles Gute und persönliches Wohlergehen sowie
berufliche Erfolge.

Ihr

 

Mario Kokowsky

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"Auf ein Wort" - Newsletter - Ausgabe 5

Auf ein Wort,

sehr geehrte Mitglieder und Förderer des Vereins Deutscher Ingenieure in Mecklenburg-Vorpommern,

die erste Hälfte des Jahres 2016 ist schon vorbei und im Namen des Vorstandes möchte ich Sie über Geleistetes informieren. Erfolgreich zu Ende gegangen ist auch die Premiere des Tags der Technik, der in diesem Jahr an vier Hochschulstandorten gleichzeitig stattfand.

Gemeinsam mit dem Ingenieurrat MV und der Unterstützung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur MV beteiligten sich die Universität Rostock, die Hochschule Wismar, die Fachhochschule Stralsund und die Hochschule Neubrandenburg. Nicht zu vergessen auch die vielen Unternehmen, die sich aktiv oder als Sponsoren beteiligt haben.

Insgesamt konnten wir 1300 Schülerinnen und Schüler die Faszination der Technik näherbringen. Impressionen zu dieser gelungenen Veranstaltung finden Sie unter www.vdi-mv.de/tag-der-Technik. Bei allen Organisatoren und Mitstreitern möchte ich mich auf diesem Wege noch herzlich für das große Engagement bedanken. Ich möchte nicht unerwähnt lassen, dass wir damit einen Riesensprung geschafft haben, denn in den Vorjahren haben wir in der Regel nicht mehr als 500 Jugendliche erreicht. Dafür der Dank an alle Beteiligten, insbesondere an Frau Roggenkamp.

Zur Erinnerung, unter der Überschrift „Wer, Wo, Was?“ möchten wir Ihnen, unseren Mitgliedern, die Mitglieder einmal vorstellen. In einem Flächenland wie Mecklenburg-Vorpommern ist die Netzwerkbildung nicht so einfach wie in einer Großstadt. Nach und nach soll diese Datei an Umfang gewinnen und es dem Einzelnen einfacher machen, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, sei es beruflich oder auch privat.

Die Geschäftsstelle unterstützt Sie gern beim Verfassen eines kleinen Porträts. Das ist selbstverständlich freiwillig, doch ich hoffe, Sie beteiligen sich und es bleibt nicht bei den Mitgliedern des Vorstandes.

In diesem Sinne verbleibe ich mit herzlichen Grüßen,

Ihr

 

Mario Kokowsky

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20 Jahre BV Mecklenburg-Vorpommern

Querbeat in der Aula der Uni Rostock

Nicht nur 20 Jahre Bezirksverein Mecklenburg-Vorpommern feierte der VDI Mitte November in der traditionsreichen Aula der Universität in Rostock, sondern rund 50 Mitglieder wurden auch für Ihre langjährige Mitgliedschaft im VDI MV geehrt. Für die feierliche aber trotzdem fetzige Musikuntermalung sorgte das 40 Schüler starke Ensemble „Querbeat“ des Musikgymnasiums Käthe Kollwitz aus Rostock.

Einer der von Anfang an dabei war, Prof. Ulf Hansen, wollte in seiner Festrede keinen Bericht über seine Tätigkeit als Vorsitzender geben sondern erinnerte sich mit seinen Weggefährten, die an diesem Abend Ihre Urkunden und Ehrennadeln in Empfang nahmen, an die frühen Jahre.

Nach dem Grußwort aus Düsseldorf von Dipl.-Ing. (FH) Lars Funk, Bereichsleiter Beruf und Gesellschaft im VDI und der Ehrung der Jubilare – von denen leider nur ein Teil anwesend sein konnte – rundete der Vortrag von Dipl.-Ing.Peter Wickboldt, „Moderne Technik in historischen Gebäuden am Beispiel des Hauptgebäudes der Universität Rostock“ den Abend ab.

Prof. Ulf Hansen:
Der VDI Bezirksverein Mecklenburg-Vorpommern — Jahre der Gründung

Fotos: Daniel Rönnpagel und Oliver Boyens, VDI
Fotos: Daniel Rönnpagel und Oliver Boyens, VDI
Fotos: Daniel Rönnpagel und Oliver Boyens, VDI
Fotos: Daniel Rönnpagel und Oliver Boyens, VDI
Fotos: Daniel Rönnpagel und Oliver Boyens, VDI
Fotos: Daniel Rönnpagel und Oliver Boyens, VDI
Fotos: Daniel Rönnpagel und Oliver Boyens, VDI
Fotos: Daniel Rönnpagel und Oliver Boyens, VDI
Fotos: Daniel Rönnpagel und Oliver Boyens, VDI
Fotos: Daniel Rönnpagel und Oliver Boyens, VDI
Fotos: Daniel Rönnpagel und Oliver Boyens, VDI
Fotos: Daniel Rönnpagel und Oliver Boyens, VDI
Fotos: Daniel Rönnpagel und Oliver Boyens, VDI
Fotos: Daniel Rönnpagel und Oliver Boyens, VDI
Fotos: Daniel Rönnpagel und Oliver Boyens, VDI

Ehrenamts-Card für VDIni-Club Leiter

Eigentlich wäre Gerhard Palatschek schon die Begeisterung der Kinder Belohnung genug. Doch nun würdigt auch die Hansestadt Rostock seine ehrenamtliche Tätigkeit: Am 9.Mai überreichte ihm Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling die Rostocker Ehrenamts-Card für sein siebenjähriges Engagement als Leiter des VDINI-Clubs Rostock. Damit bedankt sich die Stadt bei ihren ehrenamtlichen Helfern.

An dieser Stelle bedankt sich auch der Vorstand des VDI Bezirksverein MV e.V. für die unermüdliche Arbeit mit den kleinsten Technikern im VDI bei Gerhard Palatschek und beglückwünscht ihn zu dieser Auszeichnung.

Der VDIni-Club Rostock ist einer der vielen VDIni-Clubs in Deutschland, mit denen der Verein Deutscher Ingenieure den technischen Nachwuchs fördern will. Mehr Informationen dazu: www.vdini-club.de

WasserWissen – die wunderbare Welt des Wassers

„Einen Tautropfen betrachtend, entdeckte ich das Geheimnis des Meeres“, bemerkte einst der libanesische Schriftsteller Khalil Gibran – Wasser war und ist über seine bloße Bedeutung als lebensspendendes Element hinaus ein faszinierender Stoff. Obgleich aus dem brennbaren Wasserstoff und dem verbrennungsfördernden Sauerstoff zusammengesetzt, wird es dennoch zum Löschen von Bränden eingesetzt. Es trägt riesige Schiffe und erlaubt uns gleichzeitig an heißen Sommertagen in ihm einzutauchen. Unbemerkt findet es seinen Weg in die Troposphäre, um sich dann wie aus dem Nichts zu Regenwolken zu formieren. Keine Frage, Wasser ist geheimnisvoll und umgibt uns täglich in allen Fassetten.

Bis zum 10.07.2016 gastiert die Sonderausstellung „WasserWissen – die wunderbare Welt des Wassers“ im Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum auf dem Traditionsschiff im IGA Park Rostock. Diese Ausstellung ist interaktiv und speziell für Schülerinnen und Schüler konzipiert. Sie beantwortet, woher unser sauberes Trinkwasser kommt, welches wir oft als selbstverständlich ansehen; sie zeigt, wann wir wie viel Wasser verbrauchen und was mit dem verschmutzten Wasser passiert, nachdem es durch den Ablauf verschwunden ist. Die Ausstellung geht aber auch der Frage nach der Notwendigkeit des Wassers als Lebensraum nach, sie zeigt den Blauen Planeten als schützenswertes Gut und zeigt die Zukunft des Wassers auf unserer Erde.

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt und die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft rief diese Ausstellung ins Leben, um zu zeigen, wie sehr Wasser unser Dasein bestimmt und wie es gelingen kann, diese Ressource auch den nächsten Generationen zu erhalten.

26. Wettbewerb “jugend forscht - Schüler experimentieren“

Am 15. und 16. März fand in der Stadthalle Rostock, mit Unterstützung der WEMAG AG Schwerin und der Stadtwerke Rostock AG, der inzwischen 26. Wett-bewerb „jugend forscht - Schüler experimentieren“ statt. Der VDI MV beteiligte sich mit PD Dr.-Ing. János Zierath und Dipl.-Ing. Klaus Riedner in der Jury für die Themengebiete Arbeitswelt und Technik. Auch wenn die Teilnehmerzahlen des Landeswettbewerbs in diesem Jahr mit 37 Projekten rückläufig waren, so waren Themengebiete Arbeitswelt und Technik mit insgesamt 13 Beiträgen durchschnittlich stark besetzt. Die Projektthemen reichten im Bereich Technik vom Bau eines Luftschiff-Modells durch drei 14-jährige Jungforscher vom Wossidlo-Gymnasium Waren-Müritz, über den Test künstlicher Gelenke bis zur Automatisierung von Konferenzräumen von W. Böttcher, Abiturient des Gymnasiums Reutershagen, der Mecklenburg-Vorpommern in dieser Kategorie beim Bundeswettbewerb im Mai in Paderborn vertreten wird. In der Arbeitswelt beschäftigten sich die Schüler unter anderem mit dem Lernverhalten bei Schreibschrift und digitaler Eingabe. Gewonnen hat der Beitrag von Malin Kotyra und Hanna Meinhardt, der sich mit der digitalen Psychoanalyse von Sprachmustern zur Persönlichkeitsentwicklung von Schülern beschäftigt hat.

Fotos:  Dr. Frank Mehlhaff, Landeswettbewerbsleiter
Quellen: Dr. Frank Mehlhaff; Dr. Diana Kurau, WEMAG; Thomas Schneider, Stadtwerke Rostock AG - aus der Broschüre „jugend forscht - Schüler experimentieren“

17. Roboterwettbewerb Formel SPURT: Fahrende Eisstiele gesucht!

Der 17. bundesweit ausgeschriebene Roboterwettbewerb Formel SPURT startet am Freitag, dem 20. Mai 2016, um 13:00 Uhr im Technologiepark Warnemünde. Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern und die Fakultät für Informatik und Elektrotechnik der Universität Rostock rufen dazu alle Robotik-Fans auf, daran teilzunehmen!

Die Rennbahn ist eine herzförmige, 10 cm breite schwarze Linie, an dessen rechter Kante das Spurtmobil gegen den Uhrzeigersinn entlangfahren muss. Einzige Bauvorschrift für die Roboter ist, dass das Spurtmobil eine autarke Einheit ist. Steuerung oder Energieversorgung von außen sind nicht gestattet. Der Rundenrekord liegt derzeit bei 4,57 Sekunden.

Angetreten werden kann mit selbstgebauten Robotern, aber auch mit LEGO Mindstorms, Fischertechnik oder anderer Robotertechnik. Die gemeldeten Roboter werden entsprechend ihrer Bauweise und des Alters der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in verschiedene Kategorien eingeteilt. Es gibt keine Altersbeschränkung.

Als Preise winken neben Gutscheinen und Sachpreisen für die schnellsten Mobile u.a. der Preis des Ministers für das innovativste Modell. Für Schulen und andere Bildungseinrichtungen, die SPURT-Mobile bauen möchten, können Musterbausätze für ein einfaches Mobil laut Internet-Bauanleitung sowie die entsprechenden Tutorien zur Verfügung gestellt werden. Auf dem youtube-Kanal der Universität Rostock zeigt das Video „Das SPURT Projekt“ außerdem, aus welchen Bestandteilen ein klassisches SPURT-Mobil – auch scherzhaft fahrender Eisstiel genannt - besteht und wie es zusammengebaut wird.

Weitere Informationen: www.kickmetoscience.de

Kontakt
Dipl.-Ing. B. Krumpholz
birgit.krumpholz@uni-rostock.de
spurt@uni-rostock.de

Bilder: Alle Rechte bei Uni Rostock/ITMZ. 

VDI-Ingenieurgeschichten: Laufen lernen mit der Energie der eigenen Muskeln

VDI-Ingenieurgeschichte: Laufen lernen mit der Energie der eigenen Muskeln
Quelle:VDI

An der Schnittstelle von Medizin und Mechanik

Es sind Kleinigkeiten: hoch in ein Regal greifen, ein Fenster öffnen oder ein Gespräch auf Augenhöhe. Was selbstverständlich erscheint, bedeutet für querschnittsgelähmte Patienten die Welt. Mit einem ehrgeizigen Projekt möchte der Ingenieur Ralph Hohenwarter ein Stück Selbstverständlichkeit wiederherstellen. Er entwickelt ein neuartiges Exoskelett, das Querschnittsgelähmte befähigen soll, durch eigene Muskelkraft zu laufen. Exoskelette sind hüfthohe elektromechanische Stützen, die querschnittsgelähmten Patienten helfen, den Körper aufrecht zu halten. Elektromotoren ermöglichen das Laufen. Das Konzept von Ralph Hohenwarter geht jedoch einen entscheidenden Schritt weiter.

VDI veröffentlicht Statusreport „Regenerative Energien in Deutschland“

Neuer Statusreport 2015 zeigt den Stand der Technik und die sich abzeichnenden Tendenzen und technischen Herausforderungen

VDI-Statusreport „Regenerative Energien in Deutschland“ zeigt den Stand der Technik und die sich abzeichnenden Tendenzen und technischen Herausforderungen
Bild: Siemens AG

(Düsseldorf, 28.10.2015) In seinem aktuellen Statusreport „Statusreport 2015 Regenerative Energie in Deutschland“ zeigt der VDI den Stand der Technik und die sich abzeichnenden Tendenzen der regenerativen Energien auf. Mit seinen Empfehlungen soll der Statusreport helfen, die politische Diskussion um das Für und Wider des regenerativen Energieangebots zu versachlichen und aus ingenieurtechnischer Sicht Hinweise zu geben, wo sich einerseits begrüßenswerte Entwicklungen abzeichnen und andererseits Tendenzen erkennen lassen, denen gegengesteuert werden muss.

Im Rahmen einer zukunftsfähigen Energieversorgung kommt den erneuerbaren Energien zwingend eine Schlüsselposition zu. Ihr Anteil im Wärmemarkt, bei der Stromerzeugung und im Verkehrsbereich wird steigen müssen, wenn die von der EU- Kommission und der Bundesregierung formulierten energie-, umwelt- und klimapolitischen Ziele – und damit die vielzitierte "Energiewende" – erfolgreich erreicht werden sollen.

Die Nutzung regenerativer Energien hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Die Strombereitstellung aus erneuerbaren Energien lag 2014 bei etwa 160,6 Terrawattstunden (TWh), das entspricht etwa 28 Prozent des Bruttostromverbrauchs. Dazu tragen die Windenergie 35 Prozent und die Bioenergie 31 Prozent bei. Die Fotovoltaik und die Wasserkraft haben einen Anteil von jeweils 22 Prozent.

Im Jahr 2014 wurden rund 471 Petajoule (PJ) an Wärme aus regenerativen Energien bereitgestellt, was 10 Prozent bezogen auf den Endenergieverbrauch (ohne Verkehr) an Brennstoffen entspricht. Dieser Beitrag wird nach wie vor überwiegend durch biogene Festbrennstoffe (87 Prozent) abgedeckt, gefolgt von Wärmepumpen und Solarthermie...

Der VDI präsentiert in Rostock die Richtlinie VDI 7000

Mecklenburg-Vorpommern diskutiert: Frühe Öffentlichkeitsbeteiligung bei Großprojekten

Großprojekte lassen sich heute kaum mehr gegen die Öffentlichkeit durchsetzen. Projekte
können schneller und besser realisiert werden, wenn gesellschaftliche Stakeholder früh in die Planung einbezogen werden. Der Verein Deutscher Ingenieure hat dazu die Richtlinie VDI 7000 entwickelt. Rund 65 hochinteressierte Entscheidungsträger diskutierten am 7. Dezember in Rostock über das erfolgreiche Ineinandergreifen von technischer Planung und Dialog.

„Die gesellschaftliche Akzeptanz von Großprojekten ist auch für das Energieministerium Mecklenburg-Vorpommern ein wichtiges Thema, dessen Vertreter Dr. Reinhard Wulfhorst begrüßte, dass der VDI mit der neuen Richtlinie die Vorteile einer frühen Öffentlichkeitsbeteiligung so offensiv vertritt.

„Die Ingenieure können mit Ergebnisoffenheit und verständlicher Sprache einen entscheidenden Beitrag für eine neue Beteiligungskultur leisten. Dass dann die Bürgerinnen und Bürger sich sachlich und sachkundig mit einem Großprojekt auseinandersetzen, hat die Bürgerbeteiligung zur Ortsumgehung Waren gezeigt.“

Industrie- und Infrastrukturprojekte werden immer häufiger im direkten Dialog mit der Öffentlichkeit geplant. Der VDI Verein Deutscher Ingenieure hat dazu die Richtlinie VDI 7000 erarbeitet und in Rostock mit einem hochkarätigen Forum diskutiert.

„Zunehmend nur noch im Gespräch miteinander stattfinden kann die Technik- und Projektentwicklung“, stellte Ralph Appel, Direktor des VDI, fest. „Umgang mit hoher Komplexität, vielfältiger Interessenausgleich und gemeinsame Strategiefindung geht nur über mehr Dialog“.

„Für die erfolgreiche Umsetzung notwendiger Vorhaben in der Infrastruktur und in der Industrie ist“, so der Landesvorsitzende des VDI in Mecklenburg-Vorpommern, Mario Kokowsky, „von besonderer Bedeutung, dass alle Beteiligten rechtzeitig integriert werden. Dadurch lassen sich regelmäßig bessere Ergebnisse erzielen – die Richtlinie VDI 7000 bringt hier einen konkreten Ansatz, der sich in Euro und Cent darstellen lässt“.

Lohnt sich nun der Dialog im Vorfeld von Genehmigungsverfahren?

Mit einem klaren Ja beantwortet Dr. Henrich Quick von 50Hertz diese Frage und berichtet über den positiven Effekt der frühen Öffentlichkeits-beteiligung beim Netzausbau zur 380 kV-Trasse Bertikow – Pasewalk.

Erfahrungen aus der Windenergie – in Mecklenburg-Vorpommern ein äußerst heikles Thema - erläuterte Klaus Heckenberger, Geschäftsführer der UKA Nord Projektentwicklung, und rät zu einem kontinuierlichen lokalen Engagement, das auch schon mal ein Windparkfest beinhaltet. Jörg Heinze, Leiter Hafenbau und Prokurist der Hafen-Entwicklungs-gesellschaft Rostock, sprach über den frühen Dialog mit der Öffentlichkeit in der Hafenwirtschaft: „Wir mussten im wahrsten Sinne des Wortes die Flucht ins Wasser antreten“. Denn von den rund 106 ha, die zur Entwicklung von Industrieflächen im Hafengebiet anstanden, befand sich ein Großteil im Wasser. Dass man in einem Dialog auch kompromissbereit sein muss, zeigt, dass die Hafenentwicklungsgesellschaft projekt-begleitend 17 Kompensationsmaßnahmen zugestimmt hat.

„Nachhaltigkeit funktioniert nur mit früher Bürgerbeteiligung,“ davon ist Prof. Dr. Peter Adolphi überzeugt. Für den Vorstandsvorsitzenden der Akademie für Nachhaltige Entwicklung in MV heißt die Zielsetzung der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung „Identifikation mit dem Projekt und nur nicht Akzeptanz“.

Volker Brennecke, VDI, stellte die VDI 7000 vor und wies darauf hin, dass es für Vorhabenträger und Behörden in Mecklenburg-Vorpommern Trainings zur Umsetzung der VDI 7000 geben werde.

Die Richtlinie VDI 7000 unterstützt Organisationen darin, Handlungsspiel-räume zu erarbeiten und tragfähige Lösungen kooperativ zu entwickeln. Das Vorgehen der Richtlinie dient als eine Art Frühwarnsystem für mögliche Akzeptanzprobleme oder unterschätzte Risiken. Sie hilft so bei der Vermeidung oder Minimierung wirtschaftlicher Risiken sowie bei Risiken in Form von Akzeptanzverlust, Image- und Reputationsschäden. Dabei setzt die Richtlinie auf einen vorgelagerten Beteiligungsprozess, der zeitlich deutlich vor den gesetzlich vorgeschriebenen Planungs- und Genehmigungsverfahren beginnt. Weitere Informationen sind unter www.vdi.de/7000 zu finden.

BILDSCHÖN DAS SCHNELLE BILD-NETZWERK GmbH
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Parlamentarischer Abend des Ingenieurrates 2015

Der Ingenieur – Berater oder Lieferant ?

Unter diesem Titel hatte der Ingenieurrat Mecklenburg-Vorpommern am 13. Oktober zu seinem Parlamentarischen Abend 2015 ins Schweriner Schoss eingeladen. Mit dieser Frage wollten die neun Ingenieurvereine, -verbände und die Ingenieurkammer auf ein immer größer werdendes Defizit unserer Gesellschaft hinweisen: den Wegfall menschlicher Kommunikation. „Und somit“, so Dipl. Ing. Rolf Schmidt, Sprecher des Ingenieurrates 2015,“auch die unabhängige Beratung des Kunden bei der Produktauswahl“. Dazu gehörten auch das Bauwesen und damit das Feld der Vergabe freiberuflicher Leistungen an Architekten und Ingenieure.   

Als „wirtschaftskulturelle“ Frage verstand der Diplom Psychologe Jörg Klingohr Wirtschaftspsychologisches Institut, Golchen, das Thema des Abends.

„Kein Ding – ohne Ing.“ stand über dem Vortrag von Diplom-Ingenieur Ingolf Kluge, Vizepräsident der Bundesingenieurkammer.

Fotos: Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Wille
Foto: Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Wille
Fotos: Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Wille
Foto: Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Wille
Fotos: Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Wille
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Fotos: Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Wille
Foto: Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Wille
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Fotos: Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Wille
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Fotos: Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Wille
Foto: Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Wille
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Foto: Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Wille
Fotos: Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Wille
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Fotos: Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Wille
Foto: Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Wille
Fotos: Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Wille
Foto: Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Wille
Fotos: Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Wille
Foto: Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Wille
Fotos: Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Wille
Foto: Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Wille
Fotos: Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Wille
Foto: Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Wille
Fotos: Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Wille
Foto: Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Wille
Fotos: Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Wille
Foto: Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Wille
Fotos: Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Wille
Foto: Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Wille
Fotos: Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Wille
Foto: Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Wille
Fotos: Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Wille
Foto: Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Wille
Fotos: Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Wille
Foto: Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Wille
Fotos: Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Wille
Foto: Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Wille

Ingenieurgeschichten: Wie eine Forschungsstation im Schnee über sich hinauswächst

Forschungsstation Neumayer III
Foto: Alfred-Wegener-Institut, Stefan Christmann

Neue Fotoreportage der VDI-Kampagne zeigt, wie die Neumayer III dank deutschem Hydrauliksystem den Kräften des Eises der Antarktis widersteht

(Düsseldorf, 05.10.2015) Im Rahmen seiner Image-Kampagne für Ingenieurinnen und Ingenieure veröffentlicht der VDI die nächste Ingenieurgeschichte. Die Fotostory zeigt, wie es dem Essener Ingenieurbüro IgH gelungen ist, die Forschungsstation Neumayer III in der Antarktis gegen das Einschneien zu schützen. Eine anspruchsvolle Hydraulik- und Steuerungstechnologie erlaubt es der Station, mit dem Schneelevel in die Höhe zu wachsen und sich so den Kräften des ewigen Eises zu widersetzen. Der VDI stellt die Geschichte auf www.ingenieurgeschichten.vdi.de vor.

Die extreme Witterung der Antarktis kennt kein Erbarmen mit Forschungsstationen. Nach spätestens 20 Jahren sind die Anlagen unter einer dicken Schneedecke begraben und müssen aufgegeben werden. Doch die Station Neumayer III wird vom Schicksal ihrer Vorgänger deutlich länger verschont bleiben, denn das Essener Ingenieurbüro IgH hat sie mitentwickelt. Die Ingenieure dort haben sich auf komplexe technische Problemlösungen spezialisiert. Im Falle der Neumayer III ist eine ausgeklügelte Hydraulik- und Steuerungstechnologie entstanden, die es dem Gebäude erlaubt, mit der ansteigenden Schneedecke in die Höhe zu wachsen.

IgH zeichnet zum einen das gebündelte Know-how der Geschäftsführer Siegfried Rotthäuser, Torsten Finke und Wilhelm Hagemeister sowie ihres Teams aus. Zum anderen eine Arbeitsweise, die den Mitarbeitern Freiheit und Eigenverantwortung zugesteht und dadurch viel Engagement und Kreativität weckt. „Unsere Mitarbeiter stimmen ihre Arbeit untereinander ab und organisieren sich weitgehend selbst“, so Mitinhaber Wilhelm Hagemeister.

Für die technische Umsetzung verfügt das Büro neben CAD-Systemen und Software-Tools über eigene Versuchshallen, Werkstätten und ein Elektrolabor. „Moderne Hard- und Software ist sicherlich wichtig, aber wir begreifen den Ingenieur nicht als kalten Technokraten, sondern vielmehr als schöpferischen Künstler, der unter geschickter Nutzung der Naturgesetze Innovationen schaffen kann“, erzählt Torsten Finke begeistert. Die Forschungsstation Neumayer III ist das beste Beispiel dafür.

Agritechnica 2015: Future Farming – unterwegs auf dem digitalen Feld

Der VDI ist auf der weltgrößten Fachmesse für Landtechnik vom 8. bis 14. November in Hannover vertreten

Agritechnica 2015: Future Farming – unterwegs auf dem digitalen Feld
Bild: VDI

(Düsseldorf, 28.07.2015) Mit der Agritechnica öffnet die Weltleitmesse für Landtechnik vom 8. bis 14. November 2015 wieder ihre Tore in Hannover. Für Ingenieure gibt es schon unmittelbar vor Messebeginn den ersten Höhepunkt: Unter der fachlichen Trägerschaft des VDI-Fachbereichs Max-Eyth-Gesellschaft Agrartechnik (VDI-MEG) und der Europäischen Vereinigung der Agrartechniker (EurAgEng) findet am 6. und 7. November 2015 die 73. Internationale Tagung LAND.TECHNIK – AgEng 2015 statt. Als Auftaktveranstaltung zur Agritechnica hat sich die Tagung in den vergangenen Jahren zum internationalen Branchentreff etabliert. In diesem Jahr werden bis zu 1.000 Teilnehmer erwartet.
Auf der von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft veranstalteten Agritechnica ist der VDI dann erstmals an zwei Stellen präsent: Zum einen auf dem erstmalig angebotenen Karrierebereich „Campus & Career“ in den Pavillons 33 und 35 und zum anderen im eigenständigen Ausstellungsbereich „Systems & Components“ in Halle 16.
Im Bereich „Campus & Career“ informiert der VDI über die Vorteile, die das VDI-Netzwerk seinen Mitgliedern – und speziell Studenten und jungen Ingenieuren – bietet. Zudem werden maßgeschneiderte Angebote für angehende Agrartechniker vorgestellt.
Im Bereich „Systems & Components“, der in diesem Jahr unter dem Motto „Future Farming“ steht, präsentiert sich der VDI im Umfeld der Zulieferindustrie. Mit seinen 55 Fachbereichen bietet der VDI eine ideale Möglichkeit, zunehmend wichtiger werdende ingenieurtechnische Fachbereiche mit denen des klassischen Maschinenbaus in Kontakt zu bringen und damit Synergien in Entwicklung und Produktion zu erschließen.

Mario Kokowsky neuer Vorsitzender des VDI e.V. Landesverband Mecklenburg- Vorpommern

Dipl.-Ing., Dipl.-Wirt.-Ing. Mario Kokowsky

Dipl.-Ing., Dipl.-Wirt.-Ing. Mario Kokowsky löst Prof. Dr. Nina Vojdani als Vorsitzende des VDI Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern mit Wirkung vom 1. Juli 2015 ab.
Prof. Vojdani legte den Vorsitz aus persönlichen Gründen nieder. Sie wird dem VDI Mecklenburg-Vorpommern aber weiterhin als Leiterin des Arbeitskreises FML Fördertechnik Materialfluss Logistik verbunden bleiben.

Der Lenkungsausschuss beschloss wieder eine Zusammenführung der Funktionen des Vorsitzenden von VDI Landesverband und Bezirksverein MV in einer Person. Diese Konstellation hatte sich in den vergangenen Jahren unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Michael Nelles bewährt.

Mario Kokowsky wird die Geschäfte des VDI Mecklenburg-Vorpommern bis zum Ende der Amtsperiode am 31. 12. 2017 leiten.

Ingenieuren kommt wichtige Rolle bei Steigerung der Ressourceneffizienz zu

Experten diskutierten Ziele und Maßnahmen für ressourcenschonendes Baden-Württemberg auf der „Akteursplattform Ressourceneffizienz“

VDI-Direktor Appel machte die Wichtigkeit der Ingenieure bei der Steigerung der Ressourceneffizienz in Unternehmen deutlich
Bild: Umweltministerium Baden-Württemberg, Martin Stollberg

(Düsseldorf, 15.07.2015) Als Board-Mitglied der „Akteursplattform Ressourceneffizienz Baden-Württemberg“ machte VDI-Direktor Ralph Appel deutlich, dass Ingenieure bei der Steigerung der Ressourceneffizienz in Unternehmen ein wesentlicher Treiber sind. Im Rahmen des 2. Stakeholder-Workshops der 2014 ins Leben gerufenen Akteursplattform diskutierten die Teilnehmer am 13. Juli Ziele und Maßnahmen für ein ressourcenschonendes Baden-Württemberg. Im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft in Baden-Württemberg zeichnet sich die VDI-Tochtergesellschaft, VDI Technologiezentrum GmbH, seit 2014 für die Konzeption, Organisation und Durchführung der Akteursplattfom verantwortlich. Fast zwei Jahre lang haben sich rund 110 Akteure in Baden-Württemberg aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden intensiv mit diesem hochkomplexen Thema beschäftigt. Kernthemen waren dabei unter anderem die sichere Rohstoffversorgung der Wirtschaft mit kritischen Mineralien aus dem Ausland, die Kreislaufwirtschaft, die Entwicklung neuer Technologien oder die Schaffung von praktikablen Beratungsangeboten für Unternehmen. Entstanden ist ein Berichtsentwurf – die Diskussionsgrundlage für den zweiten 2. Stakeholder-Workshop der Akteursplattform.

Steigerung der Ressourceneffizienz: Ingenieure spielen wichtige Rolle
In der Gesprächsrunde „Ressourceneffizienz – Ressourcenschutz – Ressourcenschonung – Was brauchen wir?“ verdeutlichte VDI-Direktor Ralph Appel die Wichtigkeit der Ingenieure bei der Steigerung der Ressourceneffizienz. Besonders in Unternehmen seien Ingenieure diejenigen Akteure, die mithilfe technologischer Innovationen ressourceneffiziente Maßnahmen praktisch umsetzten. Sie verstünden die komplexen Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette und könnten diese daher effizient gestalten, so Appel weiter. Letztendlich entschieden Ingenieure darüber, wie, wann und ob Prozesse optimiert werden könnten.

Verein Deutscher Ingenieure und Universität Rostock arbeiten enger zusammen

Prof. Nina Vojdani, Landesvorsitzende des VDI M-V, und Rektor Prof. Wolfgang Schareck
Foto:Uni Rostock/Thomas Rahr

Der Verein Deutscher Ingenieurei Mecklenburg-Vorpommern und die Universität Rostock werden künftig gemeinsam noch intensiver daran arbeiten, bei jungen Leuten die Begeisterung für Wissenschaft und Technik zu fördern und Studieninteressierten die Attraktivität eines ingenieurwissenschaftliches Studium nahezubringen. Prof. Nina Vojdani, Landesvorsitzende des VDI M-V, und Rektor Prof. Wolfgang Schareck unterzeichneten am 24 Juni 2015 einen entsprechenden Kooperationsvertrag.
(Quelle: Universität Rostock)

VDI MV unterschreibt Kooperationsvertrag mit der HS Wismar

Von links: Prof. Dr.-Ing Olaf Niekamp, Dekan der Fakultät für Ingenieurwissenschaften, Prof. Dr. Nina Vojdani, Vorsitzende des VDI e.V. Landesverband MV und Mario Kokowsky, Vorsitzender des VDI Bezirksverein MV.
Foto: Wuschek, phanTECHNIKUM

Am 12. Juni 2015 unterschrieben der VDI Mecklenburg-Vorpommern und die Hochschule Wismar im Beisein des Referatsleiters Kurt Schanné, der in diesem Jahr den Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern Mathias Brodkorb auf dem Tag der Technik vertrat, einen Kooperationsvertrag, nachdem bereits der Rektor seinen Namenszug unter dieses Papier gesetzt hatte. Er wurde von dem stellvertretenden Dekan der Fakultät für Ingenieurwissenschaften Prof. Dr.-Ing Olaf Niekamp vertreten. Der Zweck: die Ingenieurausbildung zu stärken, die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Institutionen und Hochschule im Rahmen der anwendungsorientierten Forschung, der Weiterbildung sowie des Technologietransfers zu unterstützen und Fachkräfte für Mecklenburg- Vorpommern zu sichern.

The Venture: Ein Gründungswettbewerb nach dem Motto „Patent sucht Gründer“

Der Förderkreis Gründungsforschung e.V. (FGF) hat einen Business Model Contest ins Leben gerufen: Gesucht werden Unternehmensgründer für existierende Patente und Technologien. Bewerbungsschluss ist der 15. August 2015.

Deutschland zählt weltweit zu den innovativsten Ländern, jedoch bleiben unzählige Patente ungenutzt. Auf der anderen Seite gibt es zahlreiche ambitionierte Unternehmensgründer ohne eigene zündende Idee. Daher veranstaltet der Förderkreis Gründungsforschung e.V. (FGF) dieses Jahr zum ersten Mal den Business Model Contest THE VENTURE, der Kreativität mit Unternehmergeist verbindet und auf existierenden Patenten aufbaut.

Das Motto lautet „Patent sucht Gründer“. Einzelpersonen oder Teams – in jedem Falle aber ambitionierte Jungunternehmer – sind eingeladen, ein Start-up basierend auf existierenden Patenten bzw. vorgegebenen Technologien zu gründen. Den möglichen Teilnehmern werden dabei verschiedene Patente zur Verfügung gestellt, für deren Technologie sie sich bewerben können. Bewerbungsschluss ist der 15. August 2015: Eingereicht werden sollen neben den Lebensläufen der Gründer auch die Vorstellungen und Ideen, wie aus der ausgewählten Technologie ein erfolgreiches Businessmodell werden kann. Der Final Pitch findet am 1. Dezember 2015 statt. Die Gewinner des Wettbewerbs erhalten Zugang zu diversen Services, die ihnen die eigene Gründung ermöglichen und vereinfachen sollen. Diese reichen von wertvollen Kontakten zu Investoren, Raumangeboten, IT-, Medien-, Bank-, Patent-, Rechtsdienstleistungen bis hin zu Mentoren. Der wichtigste Preis ist eine kostenlose Lizenz an dem Patent oder der Technologie für eine bestimmte Zeit während des Aufbaus des Start-ups.....

Vollständige Pressemitteilung:

The Venture "Patent sucht Gründer" (59,9 KiB)

64. Deutscher Luft- und Raumfahrtkongress 2015

DGLR-Schülertag in Rostock

Schüler experimentieren und Jugend forscht

Foto: Andreas Liedtke, Waren/Müritz

Am 16. und 17. März fand in der Stadthalle Rostock der 25. Landeswettbewerb "jugend forscht" unter Leitung von Dr. Frank Mehlhaff, Kultusministerium MV statt. Insgesamt war es der 50. Wettbewerb "jugend forscht". Der VDI MV beteiligte sich mit vier Juroren – Dr. Gudrun Horn-Samodelkin, Dr. Fabian Czerwinski, Dipl.-Ing. Klaus Riedner und Dr. János Zierath in den Themenfeldern Arbeitswelt, Chemie und Technik - aktiv am Landeswettbewerb. Darüber hinaus betreute die Ingenieurgemeinschaft Meyer-Horn-Samoldelkin IGMHS ein Projekt zur Geschichte der Eisenbahnschienen, das in der Kategorie "Schüler experimentieren" im Themenfeld Technik den ersten Platz gewann. Außerdem wurde das von Dr. János Zierath, W2E Wind to Energy, Rostock, initiierte Projekt zur Tilgung von Schwingungen an Windenergieanlagen mit dem 2. Platz in der Kategorie "jugend forscht" sowie mit zwei Sonderpreisen ausgezeichnet. Neben der erfolgreichen Teilnahme der von aktiven VDI-Mitgliedern betreuten Projekte begeisterte die Juroren der Enthusiasmus mit dem die Schüler ihre Projekte bearbeiteten. Der VDI MV schaut einer Beteiligung am 26. Landeswettwerb "jugend forscht" positiv entgegen. János Zierath, im VDI MV zuständig für „Jungend und Technik“: „Wir hoffen auf zahlreiche Ideen aus dem Kreise der VDI-Mitglieder für einen erfolgreichen Wettbewerb im kommenden Jahr.“

Abschluss (fast) in der Tasche – und dann?

Auf den Berufseinstieg vorbereiten...(Quelle: VDI, Fotograf: Ludger Wunsch)

VDI-MEG Nachwuchsförderungstagungen am 8. Mai 2015 in Lauingen (Bayern) und am 22. Mai 2015 in Lalendorf (Mecklenburg-Vorpommern)

(Düsseldorf, 11.03.2015) Der VDI-Fachbereich Max-Eyth-Gesellschaft Agrartechnik veranstaltet jährlich zwei Nachwuchsförderungstagungen für Studierende höherer Semester bei Landtechnikherstellern oder bei Unternehmen aus dem landwirtschaftlichen Dienstleistungsbereich. Vor Ort können sich die angehenden Absolventen nicht nur über Tätigkeitsfelder informieren, die sich ihnen nach dem Abschluss ihres Studiums eröffnen, sondern sie bekommen von jungen Mitarbeitern auch Tipps und Tricks für den Einstieg in das Berufsleben.

Die erste Nachwuchsförderungstagung im Jahr 2015 findet am Freitag, dem 8. Mai, in Lauingen (Bayern) statt. Im hier ansässigen deutschen Firmensitz von Same Deutz-Fahr werden alle Hochleistungstraktoren ab 120 PS entwickelt und gefertigt. Zudem befinden sich hier das weltweite Zentralersatzteillager der Gruppe sowie ein modernes Kundenzentrum samt Ausstellungshalle und Teststrecke. Ein neues Traktorenwerk befindet sich im Bau und soll 2016 seinen Betrieb aufnehmen.

Am Freitag, 22. Mai 2015, treffen sich Studentinnen und Studenten zur zweiten Nachwuchsförderungstagung im mecklenburgischen Lalendorf beim Lohnunternehmen Blunk Lalendorf GmbH. Das Familienunternehmen deckt die drei Geschäftsfelder Landwirtschaft und Bioenergie, Forstwirtschaft und Erdbau sowie Kommunaltechnik als professionelle Dienstleistung ab. Heute sind an den Standorten in Lalendorf und Vahldorf ca. 80 festangestellte Mitarbeiter mit diesen Aufgaben betraut.

Beide Veranstaltungen werden von den gastgebenden Firmen und von der Max-Eyth-Stiftung unterstützt. Interessenten für die Nachwuchsförderungstagungen können sich über ihre Hochschullehrer oder direkt bei der Arbeitsgruppe Nachwuchsförderung anmelden.

Informationen, Programme und Anmeldung:
Arbeitsgruppe Nachwuchsförderung der VDI-MEG, c/o KTBL,
Dr. Jürgen Frisch, Bartningstraße 49, 64289 Darmstadt
Tel.: +49 (0) 61 51 70 01-124, Fax: +49 (0) 61 51 70 01-123, E-Mail:

Informationen zur Nachwuchsförderung VDI-MEG: www.vdi.de/nachwuchs-meg

VDI MV unterschreibt Kooperationsvertrag mit der HS Neubrandenburg

Von links: Den Kooperationsvertrag unterzeichneten Prof. Dr.-Ing. Nina Vojdani , Dipl.-Ing. Mario Kokowsky (beide VDI M-V) und Prorektor Prof. Gerd Teschke von der Hochschule Neubrandenburg während einer ersten Beratung über konkrete Projekte.

Im März 2015 unterschrieben der VDI Mecklenburg-Vorpommern und die Hochschule Neubrandenburg einen Kooperationsvertrag. Der Zweck: die Ingenieurausbildung zu stärken, die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Institutionen und Hochschule im Rahmen der anwendungsorientierten Forschung, der Weiterbildung sowie des Technologietransfers zu unterstützen und Fachkräfte für Mecklenburg- Vorpommern zu sichern.

Gemeinsames Projekt abgeschlossen

Fachhochschule Stralsund, VDI MV und Edis AG:

Mario Kokowsky (links) und Gerhard Palatschek (rechts) übernehmen das Smart- Miniaturstromnetzmodell von der FH Stralsund. Foto: Kasimirschak

Am 29. Januar 2015 übernahm Mario Kokowsky, Vorsitzender des VDI Bezirksvereins Mecklenburg-Vorpommern, ein transportables „Smart- Miniaturstromnetzmodell mit elektronischer Energiezentren-Übersichtskarte M-V“ von seinen Machern an der Fachhochschule Stralsund.

Das Modell ist eine altersübergreifende, praxisorientierte Unterrichtshilfe, die gleichermaßen sinnvoll für die Unterrichtung für Vorschulkinder wie auch für Vorlesungen mit Studenten ist.

Das gemeinsame Projekt der Fachhochschule Stralsund, des VDI Bezirksvereins MV und der Edis AG wurde Ende des Jahres 2014 abgeschlossen. Akribisch und hochengagiert baute die Werkstatt des Fachbereiches Elektrotechnik der FH Stralsund unter der Leitung von Professor Dr. Edgar Harzfeld, Fachbereich Elektrotechnik, das Modell. Immer fachlich begleitet von Gerhard Pallatschek und Rolf Kasimirschak. Beide VDI-Mitglieder haben sich besonders Schülerprojekten in ihrer ehrenamtlichen Arbeit verschrieben und werden das Produkt im Rahmen des VDI-Konzeptes „Senioren unterrichten Kinder und Schüler – Energieland Mecklenburg Vorpommern –Stromproduktion ,Stromnetz ,Energiezentren und Energieberufe in MV ,in Deiner Region ,vor Deiner Haustür“ nutzen.

Ziel ist hier, das nachhaltige Interesse der Kinder und Schüler für Technik und Energieberufe zu Wecken. Rolf Kasimirschak: „Das wird mit dem Modell hervorragend unterstützt. Es wird dauerhaft im Landesschulmuseum Göldenitz aufgestellt und für viele Energieprojekte in Kindergärten, Schulen und im Museum genutzt werden können“.

Für 2015 /2016 haben die Projektpartner sich die Weiterentwicklung des Modells auf die Fahnen geschrieben. Elektronische Lernprogramme mit Spracherkennung, themenorientierte Kurzfilme und Experimenten sollen das Thema noch anschaulicher gestalten.

Dank gilt für allem der Edis. AG, Regionalbereich M-V, für das großzügige Sponsoring.

VDI-Ingenieurhilfe auch für Studierende

Mit der nun rechtskräftigen Satzungsänderung der VDI-Ingenieurhilfe e.V. können auch Studierende
der Ingenieurwissenschaften in Notfällen unterstützt werden.
Dazu sagt die Satzung:
„Der Zweck der „VDI-Ingenieurhilfe“ ist, bedürftige Ingenieure und deren Hinterbliebene sowie
Studierende der Ingenieurwissenschaften, die infolge ihres körperlichen Zustands auf die Hilfe
anderer angewiesen sind, zur Behebung von Notständen zu unterstützen.“
Die Unterstützung durch den VDI-Ingenieurhilfe e.V. ist nicht an eine Mitgliedschaft im VDI
gebunden. Auch Nichtmitglieder erhalten Hilfe.
Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des VDI www.vdi.de. Klicken Sie auf den Button
„Netzwerke“ und wählen Sie anschließend den „VDI-Ingenieurhilfe e.V.“. Hier finden Sie
ausführliche Informationen. Bei einem konkreten Anliegen können Sie sich an die Vertrauensfrau
der Ingenieurhilfe des Bezirksvereins Mecklenburg-Vorpommern e.V. , Frau Dr.- Ing. Barbara Meyer

Rembrandtstr. 13
18057 Rostock
(0381) 8 11 51 96

oder direkt an den VDI-Ingenieurhilfe e.V. :

Frau Sigrid Flade
Postfach 10 11 39
40002 Düsseldorf
Telefon: +49 (0) 211 62 14-282
Telefax: +49 (0) 211 62 14-602
E-Mail:

wenden.
Bitte zögern Sie nicht, die Hilfe des Ingenieurhilfe e.V. in Anspruch zu nehmen.

VDI Mecklenburg-Vorpommern unterstützt die FH Stralsund

Positive Resonanz auf neues Konzept für Duales Studium

Aufbauend auf bewährten, vorhandenen Studiengängen plant die FH Stralsund weitere duale Studiengänge mit einem erhöhten Praxisbezug einzurichten. Eine engere Verzahnung von allgemeingültiger Theorie und der individuellen Praxis im eigenen Unternehmen soll so möglich werden.

Stralsund, Dezember 2014. Die Fachhochschule Stralsund bietet eine Reihe praxisorientierter Studiengänge in ihren drei Fachbereichen Elektrotechnik und Informatik, Maschinenbau und Wirtschaft, an. Darunter ist auch der erfolgreiche Duale Studiengang Maschinenbau. Um dem Praxisbedarf noch mehr Rechnung zu tragen, plant die Fachhochschule Stralsund weitere duale Studiengänge. Unterstützt vom VDI Mecklenburg-Vorpommern stellte die Fachhochschule namhaften Vertretern der regionalen Wirtschaft das Konzept vor und diskutierte die darin enthaltenen Anforderungen. Ziel war es auch, die Interessen und Wünsche der Unternehmen kennenzulernen um besser darauf eingehen zu können.

„Duales Studium bietet Unternehmen wie auch Studierenden mehr Praxisbezug in der akademischen Ausbildung“, so Dipl.-Ing., Dipl.-Wirt.-Ing. Mario Kokowsky, Vorsitzender des VDI Bezirksvereins Mecklenburg-Vorpommern. Unterschieden werden dabei zwei Arten von Studienprogrammen: ausbildungsintegrierend und praxisintegrierend. Als Ausbildung kann bei ersterem eine Ausbildung zum Facharbeiter oder zum Meister in ein Studium integriert werden. Bei praxisintegrierenden Modellen ist ein Studium zwar eng mit betrieblichen Phasen in einem Unternehmen verbunden ohne aber eine weitere Ausbildung mit einzubeziehen.

Prof. Dr.-Ing. Falk Höhn, Rektor der Fachhochschule Stralsund, stellte Entwicklung und Stand des bereits vorhandenen Bachelor-Studienprogramms „Dualer Studiengang Maschinenbau“, vor, der ausbildungsintegrierend auch den Meisterabschluss bietet. Anschließend präsentierte er im Unterschied dazu das Konzept für praxisintegrierende Studienprogramme auf der Basis der eingeführten Bachelor-Studiengänge. In der sich anschließenden Diskussion betonten zahlreiche Wirtschaftsvertreter, dass eine derartige Erweiterung des Studienangebots hilfreich bis notwendig für die betriebliche Personalentwicklung und die Sicherstellung von qualifizierten Arbeitskräften sei. Es fanden sich auch gleich Unternehmen, die ein starkes Interesse an einer zügigen Einführung der neuen dualen Studiengänge bekundeten. Die Fachhochschule Stralsund sieht sich dadurch in ihrer Initiative bestätigt.

 

VDI Bezirksverein Mecklenburg-Vorpommern informiert sich über Mikrozahnringpumpen

VDI Bezirksverein Mecklenburg-Vorpommern besichtigt Montage von Mikrozahnringpumpen; Foto: HNPM

Schwerin 12.11.2014: Der Bezirksverein Mecklenburg-Vorpommern des Vereins Deutscher Ingenieure e.V. (VDI) traf sich im November bei der HNP Mikrosysteme GmbH.

Auf der Fachveranstaltung drehte sich alles um das Hauptprodukt des Schweriner Unternehmens — um die Mikrozahnringpumpe.

Im Vortrag erläuterte Thomas Heinze, Entwicklungsingenieur bei HNPM, die Funktionsweise der Pumpen und deren Anwendungen in Labor- und Analysegeräten, in der chemischen und pharmazeutischen Produktion sowie im Maschinen- und Anlagenbau.

Anschließend startete die Besichtigung der feinwerktechnischen Montage. Hierbei konnten die Gäste den Mitarbeitern beim Montieren der auf wenige Mikrometer genauen Bauteile über die Schulter schauen.

Abgerundet wurde der Vormittag mit einer Vorführung zum Dosieren und Fördern kleinster Flüssigkeitsmengen. Im Labor wurden Praxisbeispiele der industriellen Mikrofluidik nachgestellt und die Leistungen und Möglichkeiten der Pumpen im Zusammenspiel mit Durchflussreglern, Ventilen und weiteren Komponenten demonstriert.

In der abschließenden Gesprächsrunde bedankten sich die begeisterten Besucher für die interessanten Einblicke ins Unternehmen.

Nähere Informationen zum Unternehmen sowie den Produkten der HNP Mikrosysteme GmbH sind unter
www.hnp-mikrosysteme.de zu finden.

-- Dörte Hoffman

Arbeitslosenquoten in Ingenieurberufen auf Vollbeschäftigungsniveau

VDI-/IW-Ingenieurmonitor: Im 3. Quartal 2014 liegt die Arbeitslosenquote in Ingenieurberufen im bundesweiten Durchschnitt bei 2,3 Prozent

(Düsseldorf, 02.12.2014) Der VDI-/IW-Ingenieurmonitor zum dritten Quartal 2014 hat die aktuellen Arbeitslosenquoten in den einzelnen Ingenieurberufen differenziert nach Bundesländern analysiert. Im Bundesgebiet beläuft sich die Arbeitslosenquote in Ingenieurberufen, also das Verhältnis von arbeitslos gemeldeten Personen zur Gesamtzahl aller Erwerbspersonen, im dritten Quartal 2014 auf 2,3 Prozent und liegt damit auf Vollbeschäftigungsniveau. Mit 1,7 Prozent
besonders niedrig zeigt sich die Arbeitslosenquote in Ingenieurberufen der  Maschinen- und Fahrzeugtechnik. Zum 
Vergleich: Im Durchschnitt aller Berufe beträgt die Arbeitslosenquote im dritten Quartal 2014 rund 6,7 Prozent und liegt damit nahezu dreimal so hoch wie im Durchschnitt der Ingenieurberufe.

Während Bayern mit einer für den Durchschnitt aller Ingenieurberufe geltenden Arbeitslosenquote von 1,4 Prozent knapp den Spitzenplatz vor Baden-Württemberg (1,6 Prozent) einnimmt, trübt die vergleichsweise industrie- und orschungsschwache Region Berlin/Brandenburg mit einer Quote von 4,0 etwas das Bild. Angesichts der vergleichsweise hohen generellen Arbeitslosenquote dieser Region, die im Durchschnitt aller Berufsgruppen bei knapp 10 Prozent liegt, relativiert sich das dortige Niveau der Arbeitslosenquote in den Ingenieurberufen jedoch wiederum. ...

Vollständige Pressemitteilung:

VDI-/IW-Ingenieurmonitor.pdf (75,9 KiB)

VDI fordert besser koordinierte Energiewende

Systemgedanke muss gestärkt werden

VDI fordert besser koordinierte Energiewende – Systemgedanke muss gestärkt werden (Bild: Thomas Ernsting / LAIF)

 (Düsseldorf, 05.11.2014) VDI-Direktor Ralph Appel zu den gestrigen Äußerungen vonSigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, auf dem Arbeitgebertag in Berlin: „Wirtschafts- und Energieminister Gabriel liegt vollkommen richtig mit seiner Beobachtung, dass bei der Energiewende zum Teil ‚irre Zustände‘ herrschen. Die Politik hat diese allerdings mit verursacht und steht deshalb auch in der Verantwortung, dringend für Besserung zu sorgen“, so Appel. Bei der Umsetzung der Energiewende, so Appel weiter, müsse der Systemgedanke künftig mehr im Vordergrund stehen. Um die Effizienz des Energiesystems zu erhöhen und die Energiewende zu einem Erfolg zu machen, müssten der Ausbau der Netze, die zentrale und dezentrale Energieerzeugung, das Lastmanagement sowie die Kopplung des Stromsystems mit anderen Energiesystemen, wie Gas- und Wärmenetze, sehr viel besser aufeinander abgestimmt werden.

„Die Forderung nach einem raschen Ausbau der Stromnetze unterstützt der VDI. Wir brauchen neue Stromleitungen, um den erneuerbar erzeugten Strom dorthin zu transportieren, wo er gebraucht wird und Kraftwerkskapazitäten künftig wegfallen. Der VDI appelliert daher an die Verantwortlichen auf Bundes- und Landesebene, Planungssicherheit zu schaffen und politisch bedingte Verzögerungen zu vermeiden. Wir freuen uns, dass die Bundesregierung diese Notwendigkeiten erkannt hat und hoffen, dass sie diese auch bei anstehenden Projekten, wie z.B. der Entwicklung eines neuen Strommarktdesigns oder der Gestaltung des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz umsetzt“, so der VDI-Direktor.

Energiewende kann nicht nur aus Wind bestehen 2. Fernwärmeforum Rostock

Foto: VDI MV

Am 16. Oktober fand im Technologiezentrum Warnemünde das 2. Fernwärmeforum Rostock statt.

Veranstaltet wurde das Kolloquium von der Hansestadt Rostock, Amt für Umweltschutz, in Zusammenarbeit mit dem Energiebündnis Rostock. Das Energiebündnis Rostock, 2011 gegründet, hat zum Ziel, die Aktivitäten und Kompetenz zum Erreichen der Klimaschutzziele zu bündeln.

Der VDI hat sich von Beginn an dafür eingesetzt die Ziele durch die Kraft und Kompetenz eines großen Ingenieurvereins zu unterstützen.

Das 2. Fernwärmeforum sollte erneut verdeutlichen das die Fernwärme mit ihrer Kraft-Wärme-Kopplung für die Erreichung der Energiewendeziele unerlässlich ist. Werner Ritter, Leiter des Arbeitskreises Energie- und Umwelt, VDI Mecklenburg-Vorpommern, zeigte in seinem Vortrag auf, das ist die Fernwärmestadt Rostock dafür ein überzeugendes Beispiel ist.

Ritter: „Noch immer wird das auch in Mecklenburg-Vorpommern noch nicht im erforderlichen Umfang gewürdigt“.

Der VDI AK Energie- und Umwelt empfiehlt schon länger die Universität Rostock mit einer Untersuchung "Fernwärme in M.-V." zu beauftragen. Regierung und Parlament sollten erkennen, dass die Energiewende nicht nur aus Wind besteht.

Schuldenabbau und Wertschöpfung – Beitrag der Ingenieure in MV

Gemeinsam mit dem Ingenieurrat MV und der Ingenieurkammer MV hat der VDI Verein Deutscher Ingenieure MV einen Parlamentarischen Abend zu dem Thema „Schuldenabbau und Wertschöpfung – Beitrag der Ingenieure in MV“ veranstaltet. Alle Fraktionen des Landtages waren sich mit den einladenden Verbänden einig, dass Ingenieure und Ingenieurinnen einen wesentlichen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung in Mecklenburg-Vorpommern einbringen und dass die Leistungsfähigkeit des Berufstandes unbedingt erhalten und weiter ausgebaut werden muss. Infolge der vielen geführten Gespräche konnten wesentliche Impulse für die Verbandsarbeit, aber auch für die Arbeit in den Unternehmen, mitgenommen werden.

Als Ergebnis des regen Gedankenaustauschs ist die Fortsetzung der Gespräche mit den Fraktionen sowie ein weiterer Parlamentarischer Abend im Jahr 2015 verabredet worden.

Die Vorträge der Referenten sowie der Fraktionen können Sie in anhängender Broschüre nachlesen.

Mario Kokowsky

Sprecher des Ingenieurrates MV 2014

Vorsitzender des VDI Bezirksvereins MV

Studenten und Jungingenieure aus MV segeln für den VDI

SailIng 2014

Rostock. Was hat Segeln mit der Arbeit eines Ingenieursdienstleisters zu tun? Die Antwort darauf hat Dr. Ralf Napiwotzki parat. „Das Segeln sowie die Arbeit eines Ingenieurdienstleisters sind vergleichbar“, erläutert der  Geschäftsführer der Brunel GmbH Deutschland, Bremen „Bei uns wie auch bei diesem spannenden Wassersport dreht sich alles um den Menschen“, so  Napiwotzki: „Es ist wichtig, gute Leute an Bord zu haben. Ansonsten haben wir keine Chance, zu gewinnen.“ Teamwork, Verlässlichkeit, Ehrgeiz und Dynamik – diese Komponenten zählen auf hoher See ebenso wie im Hochtechnologiebereich, in dem Brunel tätig ist.

Grund genug für den international tätigen Konzern sich beim „SailIng“ der Studenten und Jungingenieure des Bezirksverbandes des VDI Mecklenburg-Vorpommerns finanziell zu engagieren. Zum 3. Mal organisierten der Arbeitskreisleiter der Studenten und Jungingenieure, in diesem Jahr Toni Bartholmä und sein Team, diesen Segeltörn, an dem in diesem Jahr 40 Studenten teilnahmen. Inzwischen deutschlandweit bekannt, waren die 20 Plätze, die für Teilnehmer aus anderen Bundesländern vorgesehen sind, schnell ausgebucht. „Nachdem wir das Programm auf den SuJ-Seiten aller Arbeitskreise veröffentlicht hatten, dauerte es gerade mal 15 Minuten und die Plätze für die Externen waren weg“ erinnert sich Bartholomä. Es habe sich mittlerweile herumgesprochen, dass es auf dem Segeltörn nicht nur ums Vergnügen geht, sondern dass man wichtige Fähigkeiten fürs Berufsleben mitnehmen kann.

vollständiger Beitrag:

SailIng 2014.pdf (18,3 KiB)

Offener Brief an die Mitglieder des VDI in Mecklenburg-Vorpommern

Sehr geehrte Mitglieder,

erklärtes Ziel des Vorstandes des VDI Bezirksverein MV ist es, sich als Verein und Berufsgruppe verstärkt für eine technikbezogene Kinder- und Jugendförderung einzusetzen. Dazu brauchen wir Ihre Unterstützung und Hilfe. Beispielsweise suchen die studentischen Racing-Teams in Stralsund und Rostock Fertigungskapazitäten in den Bereichen Zerspanung sowie Füge- und Kunststofftechnik für die Einzelstück-Anfertigung. Auch für die Vermittlung von Expertenwissen oder von Fahrzeugkomponenten vom „Fahrradreifen bis hin zum Außenspiegel“ sind die Teams dankbar....

VDI MV unterschreibt Kooperationsvertrag mit der FH Stralsund

Quelle: Dr.-Ing. János Zierath/VDI MV

Am 13. Juni 2014 unterschrieben der VDI Mecklenburg-Vorpommern und die Fachhochschule Stralsund im Beisein des Ministers für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern Mathias Brodkorb einen Kooperationsvertrag. Der Zweck: die Ingenieurausbildung zu stärken, die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Institutionen und Hochschule im Rahmen der anwendungsorientierten Forschung, der Weiterbildung sowie des Technologietransfers zu unterstützen und Fachkräfte für Mecklenburg- Vorpommern zu sichern.

Von links: Mario Kokowsky, Vorsitzender des Bezirksverbandes VDI MV, Prof. Dr. Nina Vojdani, Vorsitzende des Landesverbandes VDI MV und Prof. Dr. Falk Höhn, Rektor der FH Stralsund.

Mitgliederversammlung 2014

Der Einladung des VDI Bezirksverein M-V e.V. zur ordentlichen Mitgliederversammlung 2014 am 20. Mai um 17:00 Uhr im Mehrzwecksaal der Rostocker Straßenbahn AG (RSAG) waren 49 Mitglieder gefolgt. Das Programm gliederte sich in zwei Teile. Im ersten Teil des späten Nachmittages begrüßte der Vorsitzende Dipl.-Ing., Dipl.-Wirt.-Ing. Mario Kokowsky den Technischen Vorstand der RSAG, Michael Schroeder, und dankte ihm für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und die Organisation für die Versammlung.

„132 Jahre Rostocker Straßenbahn AG - Technik gestern und heute“ hieß das Thema mit dem Michael Schroeder einen Überblick über die Entwicklung des Nahverkehrs in Rostock von den Anfängen 1881 bis heute gab. Dabei stand die technische Entwicklung im Vordergrund. 1881 beginnend mit einer schienengebundenen Pferdebahn erfolgte ab 1904 die Umstellung auf elektrische Straßenbahnen. Bereits 1926 wurde die erste Omnibuslinie eröffnet. Neue Wohngebiete werden sowohl durch die Straßenbahn als auch durch Busse erschlossen. Der Wagenpark der Straßenbahn wird entsprechend der technischen Entwicklung erneuert. Ab 1991 wird schrittweise die zukunftsorientierte Niederflurtechnik bei beiden Verkehrsmitteln eingesetzt. Gebannt folgten die Zuhörer seinen Ausführungen zu der neuen Straßenbahn Tramlink 6N2 von der Vossloh Kiepe GmbH, die voraussichtlich ab Juli 2014 den regulären Linienbetrieb aufnehmen wird.

Parlamentarischer Abend der Ingenieurkammer M-V

Mecklenburg-Vorpommern muss mehr Ingenieure ausbilden

Schwerin 8. April 2014. „Leistungen von Ingenieuren beeinflussen unser Leben sehr intensiv. Es steht außer Frage, dass Ingenieure wesentlich mit dafür verantwortlich sind, dass wir unseren Wohlstand auch für die nächsten Generationen sichern können.“ Mit diesen Worten begrüßte Dipl.-Ing. Mario Kokowsky, Sprecher der Ingenieurkammer Mecklenburg-Vorpommern 2014, die mehr als 60 Gäste, darunter Parlamentarier aller demokratischen Landtagsfraktionen, die der Einladung zum Parlamentarischen Abend ins Schweriner Schloss gefolgt waren. Das Thema: „Schuldenabbau und Wertschöpfung – Beitrag der Ingenieure in M-V“.

„Das,“ so Kokowsky, der auch Vorsitzender des Bezirksverbandes des VDI in M-V ist „bestätigt auch die Studie, die der VDI Verein Deutscher Ingenieure und das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) auf der Hannover Messe präsentierten“ und zitiert: „Mit einem direkten Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt von mindestens 211 Mrd. Euro sind Ingenieure der Motor des Technologie- und Innovationsstandortes Deutschland.“ Das entspricht immerhin mehr als zwei Dritteln des Bundeshaushaltes.

Technik on Tour – mit dem VDIni-Club-Mobil in Wismar

SOKO Wismar Kommissar Udo Kroschwald ist als Juror mit dabei

Das VDIni-Club-Mobil des Verein Deutscher Ingenieure (VDI) macht auf seiner „Technik on Tour“-Reise quer durch Deutschland am Sonntag, 24. August 2014 Station in Wismar. Am Alten Hafen zeigen junge Tüftler von 11 bis 14 Uhr bei einem Technikturnier ihre Konstruktionen. Die besten Modelle werden am Samstag vor Ort von einer hochwertigen Jury prämiert. Im weiteren Verlauf der Tour kann jeder online abstimmen, wer der beste Mini-Konstrukteur in Deutschland ist.

Wismar/06. August 2014. Die innovativste Technologie nützt wenig, wenn es keinen Nachwuchs gibt, der sie bedienen und weiterentwickeln kann. Die ehrenamtlichen VDIni-Clubleiter bringen Jungs und Mädchen Technik spielerisch näher und fördern so ihr technisches Verständnis.

Im Rahmen des Technikturniers „Technik on tour“ wurde den VDIni-Club-Mitgliedern eine knifflige Aufgabe gestellt: Baue die längste Murmelbahn auf einem Quadratmeter. Vier Wochen hatten die VDIni-Club-Mitglieder Zeit, um zu konstruieren und zu testen. 

VDI Landesverbandsvorsitzende setzt sich für Ingenieure ein

Quelle: Vojdani

Seit dem 01. Januar 2014 ist Frau Prof. Dr.-Ing. Nina Vojdani, Inhaberin des Lehr-stuhls für Produktionsorganisation und Logistik an der Universität Rostock, Vorsitzende des Vereins Deutscher Ingenieure Landesverband Mecklenburg-Vorpommern (VDI LV M-V). Professorin Vojdani engagiert sich seit 1999 für den VDI in M-V und leitet den VDI Arbeitskreis „Fördertechnik Materialfluss Logistik“. Nun übernimmt sie die Vertretung des mit 850 Mitgliedern größten Ingenieurvereins in M-V gegenüber der Landespolitik, der Wirtschaft und Verbänden sowie den Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen.

Der Professorin ist besonders daran gelegen den Ingenieuren in M-V in der Öffentlichkeit und den Medien mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen. Dabei sollen die Positionen des VDI zu aktuellen technischen, wirtschaftlichen und gesellschaftli-chen Themen in einem breiten gesellschaftlichen Spektrum ausgetauscht werden. Darüber hinaus wird sie den technischen Nachwuchs, beginnend im Vorschulalter über die Schule bis zum Studium, unterstützen. Wichtig ist ihr dabei auch ...

Stralsunder Studenten geben Vollgas - Kalender 2014

Quelle: Baltic Racing Team

Das Jahr 2013 neigt sich dem Ende zu und das Baltic Racing Team blickt auf eine durchaus erfolgreiche Saison zurück. Jede Saison wird ein neuer einzigartiger Rennbolide von den Studenten der Fachhochschule Stralsund konstruiert, gefertigt und vermarktet. Dabei geht es nicht nur um die Geschwindigkeit des Fahrzeugs sondern um das beste „Gesamt-Paket“, welches Aspekte wie Konstruktion, Leistung und die finanzielle Planung des Teams umfasst. Die Formula Student Events in Hockenheim (Deutschland) und Hradec Králové (Tschechien) waren auch dieses Jahr die Highlights der Saison. Gegen über 75 Teams konnte sich das Team in Hockenheim auf Platz 22 etablieren. Aus Tschechien konnten sie sich sogar einen Pokal für den 3. Platz mit nach Stralsund nehmen. Da das Baltic Racing Team ein studentisches Projekt ist, kann es nur durch Sponsoren wie der Verein Deutscher Ingenieure am Leben erhalten werden.

Neben dem Bauen des Rennboliden, ist es quasi schon eine Tradition, dass jedes Jahr ein Kalender produziert wird, auf dem der aktuelle Rennwagen auf verschiedene Art und Weise dargestellt und mit Models aus Stralsund und Umgebung in Szene gesetzt wird. Wie der Rennwagen, wird auch der Kalender in kompletter Eigenregie des Teams produziert. Nun ist er fertig und bereit für den Verkauf! Nur für 9€ können Sie sich ein Exemplar für das Jahr 2014 sichern und gleichzeitig die Studenten der Fachhochschule Stralsund unterstützen!

Falls Sie Interesse an einem der begehrten Kalender haben, schreiben Sie einfach eine E-Mail an racing@fh-stralsund.de oder rufen Sie an unter 03831 / 456 949. Mehr Informationen über das Team bekommen Sie unter www.balticracing.de!

Das Partnerschaftstreffen des Bezirksvereins Mecklenburg-Vorpommern mit Vereinsmitgliedern des Bezirksvereins Mittelrhein

Das diesjährige traditionelle Treffen von Mitgliedern des BV M-V und BV Mittelrhein fand turnusmäßig wieder einmal in den neuen Bundesländern statt.

Seit 1995 wird jährlich im Monat Juni ein Treffen interessierter Vereinskollegen aus Ost und West durchgeführt. In den vergangenen 18 Jahren sind Freundschaften geknüpft und gewachsen; ein reger partnerschaftlicher Gedankenaustausch wurde gepflegt.

Aus dem besonderen Anlass des 300. Geburtstag von Friedlich dem Großen wurde das Reiseziel Potsdam gewählt, der Stadt berühmter Baumeister und Landschaftsarchitekten, besonderer geschichtlicher Ereignisse und herausragender technischer Leistungen in der Region.

Den per Bus und Zug angereisten 40 Teilnehmern unseres Treffens wurden durch Hr. Prof. Spychala in einer gemütlichen Atmosphäre am ersten Abend sehr anschaulich in einem ein- stündigen Vortrag genau diese Entwicklungsprozesse der Region Potsdam im Überblick vorgestellt, eine gute Einstimmung auf die bevorstehenden Besichtigungen.

Der am Tag darauf erfolgte Besuch der SVA fand großes Interesse bei den teils brangen- fremden Ingenieuren. Die Schiffbau-Versuchsanstalt Potsdam GmbH ist ein weltweit tätiger Dienstleister auf dem Gebiet der Schiffshydrodynamik, es wird an Lösungen industrienaher Forschungsaufgaben gearbeitet, industrielle Produktentwicklungen, vorrangig aus dem Schiffbau, werden mittels Modelltechnik unterstützt.

Potsdam, die Stadt der Schlösser und Gärten machte eine Auswahl der zu besuchenden Highlights recht schwer. Dank der sachkundigen Ratschläge von Potsdam-Tourismus-Service wurden uns sehr schöne Vorschläge unterbreitet und auch vorbereitet. Cecilienhof, Belvedere, Sanssouci, die Moschee, der Pfingstberg und ein Altstadtrundgang standen der Schlösserfahrt auf der Havel und dem Besuch der Filmstadt Babelsberg nicht nach.

Unsere Reise war auch diesmal wieder geprägt durch eine Atmosphäre der gleichgesinnten Partnerschaft, die fröhliche Stimmung wurde unterstützt von einem Bilderbuch-Wetter über alle 4 Tage.

Das persönliche Nähergekommen der Menschen, das Kennenlernen vieler schöner Landschaften und Städte in unserem ehemals geteilten Deutschland wird von allen Teilnehmern immer wieder als eine wertvolle Form der VDI- Arbeit besonders gewürdigt.

Leider ist es nicht ausreichend gelungen die Reihen der älter werdenden Kollegen durch den nötigen Nachwuchs zu erweitern, ein Problem, an dem die Weiterführung unserer Partnerschaft u. U. künftig scheitern könnte.

Werner Hack
Rostock im Juni 2012

5. European Conference on Production Technologies in Shipbuiliding - ECPTS 2012

Das Vortragsprogramm der 5. ECPTS-Konferenz am 26. und 27. April 2012 in Bremerhaven steht ganz im Zeichen innovativer und integrierter Lebenszyklusprozesse von Schiffen und Offshore-Anlagen.

Anerkannte Experten von Werften, Zulieferern, Klassifikationsgesellschaften und Forschungsinstitutionen werden in 15 Präsentationen ihre Perspektive zu ausgewählten Aspekten dieses hochaktuellen Themas zur Schiffstechnik und zu Offshore-Windparks darstellen. Beispielsweise werden Entwurfsfragen behandelt, die den Lebenszyklus sowie modulare Bauweisen zur leichteren Wartung/Überholung/Erneuerung berücksichtigen. Ferner werden Managementprozesse für Schiffbau- und Offshore-Anwendungen dargestellt, die sowohl Zustandsüberwachungen als auch Betriebserfahrungen berücksichtigen. Schließlich stehen Konzepte und Lösungen zu Lebenszyklus-Dienstleistungen im Mittelpunkt der Betrachtungen, in denen Arbeitsprozesse, Informationsaustausch und Wirtschaftlichkeit integriert werden.

Die Konferenz bietet eine ausgezeichnete Gelegenheit, die eigenen Netzwerke zu erweitern und sich mit vielen internationalen Experten auszutauschen sowie neue Ideen und Perspektiven für die professionelle Umsetzung kennenlernen zu können. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, die Lloyd Werft oder die Motorenwerke Bremerhaven, MWB, zu besichtigen. Auch in diesem Jahr werden wieder Studenten von europäischen Hochschulen und Universitäten mit einem ECPTS-Stipendium an der Tagung teilnehmen.

Die Veranstalter, das Center of Maritime Technologies (CMT), die Schiffbautechnische Gesellschaft (STG), die Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik der Universität Rostock und der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) Bezirksverein Mecklenburg-Vorpommern bieten der europäischen Schiffbauindustrie mit dieser Tagungsreihe eine Plattform für den Know-how-Transfer zwischen Industrie und Wissenschaft.

Einzelheiten zum Programm können der Website www.ecpts.org entnommen werden. Hierüber ist auch die Anmeldung zur Teilnahme möglich.

Wahl einer neuen Vertrauensfrau der VDI Ingenieurhilfe e.V

Ankündigung der Wahl einer neuen Vertrauensfrau der VDI Ingenieurhilfe e.V auf unserer Jahresmitglieder- versammlung am 14. März 2012.

Nach 15-jähriger Amtszeit übergibt Dipl.-Ing., Dipl.-Wirtsch. Dietrich Müller das Zepter dieses Ehrenamtes an Frau Dr. Barbara Meyer.

"Energieland Mecklenburg-Vorpommern" und "XVIII. Energie-symposium"

Vom 03. bis 05. November findet in der Fachhochschule Stralsund die gemeinsame Tagung des VDI Mecklenburg-Vorpommern und des Fachbereiches Elektrotechnik und Informatik der Fachhochschule zu den Schwerpunkten "Energieversorgung im Energieland M-V - Energieeffizient und Umweltschonend" und dem 18. Symposium "Nutzung regenerativer Energiequellen und Wasserstofftechnik" statt.

Die gemeinsame Tagung möchte mit dem interdisziplinären Austausch über technische Möglichkeiten und Zwänge zu fundierten strategischen Weichenstellungen und Vernetzung der Akteure beitragen. Die bestehenden Zwänge und Erfahrungen der Referenten und Beteiligten lassen unter Berücksichtigung aktueller Erfordernisse anregende und widersprüchliche Diskussionen erwarten.

Die Tagung bildet einen exzellenten Rahmen für ein Treffen führender Vertreter aus den Entwicklungs- und Produktionsbereichen der Hersteller von Anlagen zur Gewinnung, Weiterleitung und Speicherung von Energien aus Wind, Sonne, Wasser und Biomasse, von Komponenten- und Systemproduzenten, Energieversorgern, Stadtwerken, Klassifikationsgesellschaften, Dienstleistern, Forschungsinstituten, Hochschulen und Universitäten. Sie ist ein Forum und eine Diskussionsplattform für alle an der Entwicklung, an der Produktion und den Betrieb professionell beteiligten Partner.

Weitere Informationen zur Tagung finden Sie bitte im aktuellen Programm. Für die Anmeldung bitte das Anmeldeformular bzw. Anmeldeformular (Fax) herunter laden und ausgefüllt an die angegebene Adresse mailen bzw. faxen.

14. Dialog Abfallwirtschaft MV

Sehr geehrte Mitglieder,

Am 16. Juni 2011 findet der 14. DIALOG Abfallwirtschaft MV unter der Schirmherrschaft von Minister Jürgen Seidel statt.Veranstalter sind wie im vergangenen Jahr das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern, der Verein Deutscher Ingenieure Mecklenburg-Vorpommern (VDI) und der Lehrstuhl Abfall- und Stoffstromwirtschaft der Universität Rostock.

In der Abfallwirtschaft wird es nie langweilig und es gibt auch in diesem Jahr wieder eine Reihe neuer Entwicklungen. Zu nennen sind die noch laufende Novellierung des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes oder die zu erwartenden Änderungen bei der Klärschlammentsorgung. Immer mehr Investoren möchten auf Deponien Photovoltaik-Anlagen errichten, hier müssen Chancen und Risiken abgewogen werden. Stofflich nicht verwertbare Abfälle werden in Mecklenburg-Vorpommern energetisch verwertet. Gleichzeitig müssen die Bemühungen gesteigert werden, um mehr und mehr Abfälle einer stofflichen Verwertung zuzuführen (Biotonne, Wertstofftonne). Diese und andere Themen wollen wir in diesem Jahr diskutieren.

Wir freuen uns, Sie beim 14. DIALOG Abfallwirtschaft MV begrüßen zu können.

Prof. Dr. mont. Michael Nelles
Lehrstuhl für Abfall- und Stoffstromwirtschaft der Universität Rostock 
VDI Mecklenburg-Vorpommern

Martina Ocik
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes MV

Jahresmitgliederversammlung 2011

Der Vorstand des VDI-Bezirksvereins MV hatte mit Briefpost seine persönlichen Mitglieder satzungsgemäß zur ordentlichen Mitgliederversammlung zum 9.03.2011 eingeladen. Anmeldungen erfolgten von 131 Mitgliedern, anwesend waren 52, wobei 67 entschuldigt und 12 unentschuldigt fehlten.

Prof. Dr. Nelles begrüßte die Anwesenden und übergab die Versammlungsleitung an Herrn Dipl.-Ing. Steffen Himstedt. Dieser verlas die Tagesordnung und gab die Änderungen

Punkt 9: Wahl neuer Rechnungsprüfer

Punkt 10: Behandlung des eingegangenen Antrages

bekannt und stellte dann die Beschlussfähigkeit der Versammlung fest.

Prof. Dr. Nelles bedankte sich für die gute Teamarbeit des Vorstandes und gab einen allgemeinen Überblick zur geleisteten Arbeit. Er wies darauf hin, dass der Jahresbericht, wie in der Einladung zur Mitgliederversammlung erwähnt, im Internet zum Download zur Verfügung steht.

Anschließend gab der Schatzmeister einen ausführlichen Bericht über die Finanzen des Bezirksvereins. Nachdem der Bericht der Rechnungsprüfer erfolgte, beantragte Herr Dipl.-Ing. oec. Hansjürgen Kulling die Entlastung des Vorstandes. Die Berichte wurden von der Mitgliederversammlung einstimmig angenommen, der Vorstand wurde entlastet.

Nach Ablauf der Wahlperiode wurde der neue (alte) Vorsitzende vorgestellt. Nach Befragung der Mitglieder, ob es eine geheime oder öffentliche Wahl sein soll, stimmten alle Anwesenden für eine öffentliche Wahl. Herr Himstedt fragte in die Runde, ob es einen weiteren Kandidaten gibt, der sich für dieses Ehrenamt bereiterklärt, aber es gab keine Meldung für diese Besetzung aus dem Kreise der Anwesenden.

Herr Prof. Nelles wurde vorgestellt und anschließend einstimmig gewählt.

Im nächsten TOP wurden die Rechnungsprüfer von ihrem Ehrenamt entbunden. Danach erfolgte die Vorstellung der neuen Rechnungsprüfer

1. Dipl.-Ing. Wolfgang Saube

2. Dipl.-Ing. Karl-Helmut Bockholt

Diese wurden dann ebenfalls einstimmig durch Handzeichen gewählt. Der letzte TOP der Mitgliederversammlung war die Auszeichnung für langjährige Mitgliedschaft im VDI.

Hier ein paar bildliche Eindrücke der Veranstaltung.

Energieland Mecklenburg-Vorpommern

Eine der wichtigsten globalen Zukunftsaufgaben ist die Sicherstellung einer nachhaltigen, d.h. ökonomisch, ökologisch und sozial tragfähigen Energieversorgung. Es ist unstrittig, dass dies nur durch einen schnellen Ausbau der Erneuerbaren Energien und eine möglichst effiziente Nutzung der fossilen Energieträger gelingen kann. In einem ersten Schritt soll nach den Vorgaben der EU der Anteil von Bioenergie, Geothermie, Solarenergie, Wasserkraft und Windkraft am Endenergieverbrauch in Deutschland von heute 9% auf 18% im Jahr 2020 verdoppelt werden.

Am 9. September 2010 veranstaltete der VDI Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam mit dem Wissenschafts- verbund Um-Welt der Universität Rostock, der Heinrich-Böll-Stiftung und der Landesarbeitsgemeinschaft der IHK die Fachtagung

Energieland Mecklenburg-Vorpommern - Potenziale Erneuerbarer Energien.

Die Energieversorgung muss langfristig vollständig mittels Erneuerbarer Energien (EE) sichergestellt werden. Im Rahmen der Veranstaltung wurden die Möglichkeiten und Grenzen der Erneuerbaren Energien von hochkarätigen Referenten ausgelotet.

Die Kurzfassungen der einzelnen Vorträge können Sie der nachfolgenden PDF-Datei entnehmen.

Für die vollständingen Beiträge müssen wir Sie leider an die Autoren bzw. Referenten verweisen. Auch wenn die Referenten die Artikel für die VDI-Webseiten freigegeben haben, liegen die Autorenrechte noch bei ihnen.

Mitgliederversammlung

Vor der Mitgliederversammlung des VDI Bezirksvereins Mecklenburg-Vorpommern e.V. am 15. März 2010 wird der Direktor des VDI, Dr. Ing. Willi Fuchs, einen Vortrag über aktuelle Entwicklungen im Hauptverein halten.

Wohin geht der VDI?

In seiner 150-jährigen Geschichte waren im VDI ständig Veränderungen an der Tagesordnung, um sich den immer wieder neuen Gegebenheiten anzupassen. Diese Veränderungen finden nicht nur im technisch-wissenschaftlichem Umfeld statt, sondern auch in dem gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Rahmen, in dem Technik angewendet und letztlich akzeptiert wird. Deshalb ist es für den VDI wichtiger denn je, sich mit seinem Sachverstand in die öffentliche Debatte einzubringen.

Welchen Herausforderungen sich der VDI stellen muss und mit welchen Maßnahmen er diesen Herausforderungen entgegentritt, wird Dr. Fuchs in seinem Vortrag „Quo Vadis VDI?“ darstellen und sich den Fragen und Anregungen der Mitglieder stellen.

Die Einladungen zur Mitgliederversammlungen gehen jedem Mitglied persönlich per Post zu.

Energieland 2020

Am 02. September 2009 fand im Barocksaal Rostock, Universitätsplatz 5-7, 18055 Rostock die Fachtagung

Energieland 2020 - die zukünftige Energieversorgung in Mecklenburg-Vorpommern

statt. Die Vorträge der Veranstaltung, die uns die Referenten freundlicher Weise übergaben, können Sie den nachfolgenden PDF-Dateien entnehmen.

Auswertung der Mitgliederfragebögen

Sehr geehrte Mitglieder,

wir bedanken uns recht herzlich für Ihre aktive Teilnahme an unserer Mitgliederbefragung und möchten Ihnen die Ergebnisse hieraus gern zur Verfügung stellen.

Der Vorstand